Zunächst in der Gemeinde Allendorf, Löhlbach und Laisa

Wohnraum für Flüchtlinge: Erste Container kommen Mittwochnacht

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So sollen sie etwa aussehen: Mobile-Homes wie dieses haben die Kommunen aus Waldeck-Frankenberg in Litauen bestellt.

Waldeck-Frankenberg. Wenn alles nach Plan läuft, kommen in der Nacht zu Donnerstag die ersten zehn der 86 Wohncontainer zur Unterbringung von Flüchtlingen in den Landkreis.

Zunächst in die Gemeinde Allendorf sowie nach Löhlbach und Laisa.

Wie berichtet, haben 17 der 22 Städte und Gemeinden in Waldeck-Frankenberg diese Container für je vier bis zehn Bewohner in Litauen bestellt. Der Landkreis rechnet bis Jahresende mit wöchentlich 100 neuen Flüchtlingen, die untergebracht werden müssen.

Battenbergs Bürgermeister Christian Klein, der mit der ersten Tour einen Container für den Stadtteil Laisa (Festplatz) bekommt, berichtete am Mittwoch, dass ihn der Spediteur am Morgen angerufen habe: Er sei etwa 240 Kilometer entfernt und könnte in der Nacht zu Donnerstag im Landkreis ankommen. Ob die Container dann auch schon in der Nacht per Kran abgeladen werden können, sei noch nicht klar. „Das ist ja alles neu für uns“, sagte Christian Klein.

Ebenso wissen die Bürgermeister noch nicht, wie die Container genau aussehen und eingerichtet sind. „Wir haben zwar Fotos, ob die gelieferten baugleich sind, kann ich aber nicht sagen“, so Klein.

Die ersten zehn Container waren per Schiff von Litauen nach Stettin in Polen gebracht worden, von dort kommen sie per Lkw nach Waldeck-Frankenberg. Der Schwertransport wird von der Polizei begleitet. Den Anschluss an Wasser, Kanal und Strom vor Ort übernehmen die EGF (Südkreis) und die EWF (Nordkreis).

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