Kreislandjugend diskutierte mit Landrat und sechs Bürgermeistern

Gespräche auf Augenhöhe: Im DGH Laisa diskutierten heimische Kommunalpolitiker mit Mitgliedern der Landjugend aus Basdorf, Haubern, Geismar, Laisa und Rosenthal. Hinten links: die Bürgermeister Frank Gleim und Rüdiger Heß; hinten rechts: Heinrich Heidel (Bauernverband) und Landrat Reinhard Kubat; Mitte: die Bürgermeister Björn Brede (links) und Hans Waßmuth. Foto:  zpd

Frankenberger Land. „Kreislandjugend meets Bürgermeister“: Das Konzept ist aufgegangen. Jugendliche aus den fünf Landjugendgruppen im Frankenberger Land - aus Basdorf, Geismar, Haubern, Laisa und Rosenthal - haben sich in Laisa mit Bürgermeistern, dem Landrat, Stadtverordneten und Ortsbeiräten getroffen.

Ziel war es, über Themen zu sprechen, die die Jugend in den Dörfern und die Kommunalpolitik derzeit bewegen. Von Nachwuchssorgen in Vereinen bis zur Sperrstunde, vom Unterrichtsmodell G8 bis zu fehlenden Gruppenräumen, von der Kommunalwahl bis zur Integration von Flüchtlingen.

Bei Bratwurst und Flaschengetränken, „ganz offen und mit wenigen Vorgaben“, wie Johanna Groß (Geismar), Beisitzerin im Vorstand der Hessischen Landjugend, es formuliert, kommen die jungen Leute im DGH Laisa schnell mit den heimischen Politikern ins Gespräch.

Landrat Dr. Reinhard Kubat ist der Einladung der Kreislandjugend Frankenberg ebenso gefolgt wie die Bürgermeister Christian Klein (Battenberg), Rüdiger Heß (Frankenberg) und Hans Waßmuth (Rosenthal), die Landjugendgruppen in ihrer Stadt haben, sowie Björn Brede (Frankenau), Claus Junghenn (Allendorf) und Frank Gleim (Gemünden). Auch Heinrich Heidel (Vorsitzender Kreisbauernverband), Heinz-Günther Schneider (Stadtverordneten-Vorsteher in Battenberg) und der Ortsbeirat aus dem Gastgeber-Ort Laisa diskutieren mit den etwa 30 Jugendlichen.

Welche Wünsche hat die Jugend, was erwarten die Politiker von ihr, welche Aufgaben hat ein Bürgermeister, wie kann sich die Dorfjugend in den Ortsbeirat einbringen? Das sind die Oberthemen, über die an vier Tischen „auf Augenhöhe“ gesprochen wird.

„Die Parteien und Bürgerlisten suchen händeringend nach jungen Leuten für die Parlamente und die Ortsbeiräte“, sagt Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn und wirbt um eine Beteiligung an der Kommunalwahl im März. „Das Wichtigste ist, dass ihr euch einmischt“, sagt Heinrich Heidel, der viele Jahre Landtagsabgeordneter war.

In Battenberg kann sich die Jugend einmischen, die Stadt hat seit einem Jahr einen Jugendbeirat, in dem junge Leute ihre Ideen vorbringen und in die Kommunalpolitik reinschnuppern können. „Aber nicht jede Idee lässt sich umsetzen - auch nicht jede Idee eines Bürgermeisters“, wirbt Christian Klein um Verständnis nach einem Einwand der Jugendlichen, dass ihre Vorschläge nicht immer berücksichtigt würden. (zpd)

Worüber noch gesprochen wurde und wie es weitergeht mit dem Projekt, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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