Arbeitsgemeinschaft des Landkreises lädt ein - Beginn am Donnerstag: 14 Uhr

Gegen Rassismus: Kundgebung in Korbacher Fußgängerzone

22.02.2020, Hessen, Hanau: Ein Schild ·Statt Hetze Vielfalt statt Rassismus· wird hochgehalten. Ein Bündnis gegen Hetze und Menschenverachtung hat zu einer Demonstration aufgerufen. Die Teilnehmer wollen vom Freiheitsplatz in der Innenstadt zu den beiden Tatorten gehen. Bei einem mutmaßlich rassistischen Anschlag hatte ein 43-jähriger Deutscher im hessischen Hanau mehrere Menschen und sich selbst erschossen. Foto: Andreas Arnold/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Wie hier in Hanau soll auch bei der Kundgebung in Korbach an die Opfer von Rassismus gedacht werden.

Eine Kundgebung „Region gegen Rassismus“ findet am Donnerstag, 5. März, ab 14 Uhr am Berndorfer Tor in der Korbacher Fußgängerzone statt.

Ausrichterin ist die gleichnamige Arbeitsgemeinschaft des Landkreises.

Die Kundgebung richtet sich an die Öffentlichkeit und ganz besonders an Schüler: Sie soll Gelegenheit bieten, gemeinsam der jüngsten Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland zu gedenken: Walter Lübcke, der Opfer von Halle, der Opfer von Hanau.

Ziel ist es nach Angaben der Organisatoren, gemeinsam lautstark zu protestieren und zu erklären, dass die übergroße gesellschaftliche Mehrheit Rassismus und Ausgrenzung in jeglicher Form ablehne.

Die AG „Region gegen Rassismus“ wird bei der Kundgebung auch von ihrer bisherigen Arbeit berichten und die Anwesenden einladen, gemeinsam konkrete Maßnahmen gegen Rassismus zu entwickeln.

Die AG „Region gegen Rassismus“ hat sich in Folge des Mordes an Walter Lübcke konstituiert, um eine Mitmachkampagne zu entwickeln. Die Arbeitsgemeinschaft solle „gleichsam ein Beistandspakt aller derjenigen sein, die die aktuelle ‘vergiftete’ Situation nicht mehr ertragen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

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