60 Kuscheltiere aus Bad Wildungen für Afrika

Von Bad Wildungen nach Afrika: Die Stofftiere, die die Kinder der Schule Breiter Hagen Mira Wöllenstein nach Afrika mitgegeben hatte, machten den Kindern der afrikanischen Partnerschule eine Riesenfreude – die meisten von ihnen hatten so etwas noch nie zuvor in Händen gehabt; mit auf dem Foto der Leiter der Schule in Chibvuti. Foto: bf

Bad Wildungen. Wie leben und lernen Schulkinder in Afrika? Das erfuhren jetzt Kinder der Schule Breiter Hagen und vom Außenstandort Altwildungen.

Gespannt lauschten sie dem Vortrag über ihre Patenschule in Chibvuti (Simbabwe), von der Mira Wöllenstein nach ihrer Rückkehr aus der dortigen Hauptstadt Harare berichtete.

Als Teil ihrer sechsmonatigen Tätigkeit bei der Organisation „Kunzwana Women’s Association“ besuchte Mira mehrmals die Chibvuti Primary School, die von der Schulgemeinde Breiter Hagen seit 15 Jahren unterstützt wird. Der Kontakt kam durch Miras Mutter, Andrea Wöllenstein, zustande. Diese war nicht nur Pfarrerin in der Wildunger Stadtkirche, sondern gab auch Religionsunterricht am Breiten Hagen und hatte bei einer Afrikareise 1998 Emma Mahlunge und ihre Organisation kennengelernt. Emma bat um Hilfe für die abseits von Harare gelegene Schule in Chibvuti. So entschied sich die Schule Breiter Hagen 1999 mit der damaligen Schulleiterin Ulrike Dorst zur Unterstützung

Mira zeigte den Breiter-Hagen-Schülern ihre Fotos der Kinder in Chibvuti. Und Wildunger Schulkinder sahen, dass ihre 60 Kuscheltiere, die sie gesammelt und Mira als Geschenk mitgegeben hatten, in Chibvuti angekommen waren. Mehrmals musste Mira das Video abspielen, in dem die Chibvuti-Kinder „Thank you, Schule Breiter Hagen“ rufen. Sie erzählte, dass viele Kinder noch nie ein Spielzeug in der Hand gehabt hatten und zuerst nicht wussten, was sie damit anfangen sollten. (zcm)

Welche Bedingungen an der afrikanischen Schule herrschen, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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