Erweiterung des Kindergartens in Sachsenberg

Lichtenfels: 175 000 Euro vom Bund für den Anbau

Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese (von links), Lichtenfelser Bürgermeister Henning Scheele, Kindergartenleiter Sven Schramme,  Förderung aus Bundesmitteln.
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Bund fördert Kita-Anbau: Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese (von links) überreichte an Lichtenfelser Bürgermeister Hennig Scheele und Kindergartenleiter Sven Schramme eine Förderung aus Bundesmitteln.

Den geplanten Anbau an den Kindergarten Sachsenberg unterstützt der Bund mit rund 175 000 Euro aus dem Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2020 bis 2021.

Einen entsprechenden Förderbescheid überreichte Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese an den Lichtenfelser Bürgermeister Henning Scheele. Mit dem Anbau eines dritten Moduls reagiert die Stadt Lichtenfels auf die große Nachfrage nach Kindergartenplätzen. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und sind dankbar, dieses Projekt nun angehen zu können“, erklärt Bürgermeister Henning Scheele.

Der Landkreis selbst hatte sich im vergangenen Jahr mit 106 500 Euro an dem Projekt beteiligt. Weitere 35 5000 Euro schießt der Landkreis 2022 zu und bleibt damit bei seiner 20-Prozent-Zusage. „Uns ist es wichtig, den Ausbau der Kitas im Landkreis zu unterstützen und so weitere Plätze zu schaffen“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete: „Der Bedarf ist da“. 23 000 Euro sollen noch vom Land Hessen folgen. Um zwischenzeitlich das Platzkontingent aufstocken zu können, hatte die Stadt eine Sondergenehmigung erhalten, um auch den alten Kindergarten am Marktplatz weiterhin nutzen zu können. Dies könne und solle aber nicht die Regel werden, sagt Frese.

Die Erweiterung hat Kindergartenleiter Sven Schramme gemeinsam mit der Stadt Lichtenfels angestoßen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 710 000 Euro. Die evangelische Kirche gibt 71 000 Euro Zuschuss. Die Bauarbeiten sollen im laufenden Jahr beginnen. Dass der Zuschuss vom Bund um rund 50 000 Euro geringer ausfällt als in der Planung von 2018/19 vorgesehen, sei im neuen Haushalt berücksichtigt, unterstreicht Bürgermeister Henning Scheele.

Das eigentlich dringliche Bauvorhaben zur Vergrößerung des Kindergartens musste nach hinten verschoben werden, weil der Fördertopf des Bundesprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung“ zum Ausbau der Kindergarten-Plätze in Hessen leer war und neue Möglichkeiten der Förderung geschaffen werden mussten. Das geschah durch das nachfolgende Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2020-2021“, bei dem das Geld allerdings mehr nicht direkt an die antragstellenden Kommunen ausgezahlt, sondern jeweils über die Fachdienste der Landkreise verteilt wird.  red/md

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