Lichterfest lockte Tausende in den Kurpark

Menschenmassen im Kurpark: Wie hier vorm Badehotel verfolgt Tausende das Spektakel Lichterfest, das mit einem grandiosen Musikfeuerwerk (kleines Bild) endete. Fotos:  schade

Bad Wildungen. Immer wieder ein besorgter Blick zum Himmel - doch das Wetter hielt: Eine gelungene Mischung aus Licht und Farbe, Musik auf drei Bühnen, Artistik und Show und einem grandiosen Musik-Feuerwerk lockte am Samstagabend Tausende von Besuchern zum Lichterfest in den Kurpark.

Doch bevor das Fest richtig in Fahrt kam, war erst einmal Arbeit für die Kinder angesagt. Mehr als 200 haben sich gemeldet, um die 15 000 bunten Teelichter anzuzünden, mit denen phantasievolle Motive auf die Rasenflächen des Kurparks gezaubert wurden.

Ebenso rekordverdächtig war die Besucherzahl. „Wir hatten schon einen bombastischen Vorverkauf“, sagte Festorganisator Christoph Jarkow von der Staatsbad GmbH. Einen genauen Überblick konnte er zwar am Sonntag noch nicht geben. „Gefühlt waren es mehr als im vergangenen Jahr.“ Und das wurde einmal mehr auf den Wegen im Park spürbar: Es gab so gut wie kein Durchkommen mehr.

Rock, Pop und Happy Sound

Auf drei Bühnen präsentierten verschiedene Gruppen Musik in einem Spektrum von Rockabilly bis Happy Sound, Rock und Pop. Zu einem musikalischen Höhepunkt wurde der Auftritt der a-ha-Tribute- Formation „Manhattan Skyline“. Das Quartett präsentierte in der Konzertmuschel vor der Wandelhalle bis Mitternacht verblüffend nah am Original die schönsten Songs der norwegischen Erfolgsband - von Take on me bis zu Crying in the rain.

Kräuterhexe und und Wildkräuterweib zogen mit einem Bollerwagen durchs Festgelände, um „altes Handwerk vorzustellen und die Leute zu bezaubern“. Das Kindererlebnisdorf mit Rutsche, Hüpfburg und Klettergerät sorgte für Spiel und Spaß. Toni-Clowni aus Fritzlar gestaltete lustige Figuren aus Luftballons, bei Tanjas Kinderschminken konnten sich die Kinder mit fantasievolle Motiven schmücken lassen. Viele nutzen zudem das Angebot, sich auf einem freien Fleckchen Wiese zum Picknick niederzulassen.

Mit Spannung erwartet wurde das Musikfeuerwerk, das in den Goldenen Gärten abgebrannt wurde - eine Sinfonie aus Rock- und Popmusik von ACDC bis Scooter mit unzähligen Spezialeffekten. „Einfach gigantisch“ entfuhr es einem der Besucher. 12 Minuten dauerte das Spektakel, für die Vorbereitung haben Christoph Jarkow und sein Team von Hessen-Feuerwerk zwei Monate benötigt. Jarkow: „Eine leicht vergängliche Komposition am Himmel.“ (sch)

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