Literatur aus der Region

Vorstellung des Programms: Autorin Ursula Neubauer (links) und WaJuKu-Vorsitzende Ute Wiesenberg gaben auf Schloss Waldeck einen Überblick über das literarische Angebot. Foto:  Schade

Waldeck. Eine Reithalle, eine Gärtnerei, Kirchen, Kindergärten: Ungewöhnliche Veranstaltungsorte in der Großgemeinde Waldeck hat sich der Förderverein für Kinder, Jugend & Kultur Waldeck (WaJuKu) für die zweite Auflage seines Literarischen Herbstes ausgewählt.

Waldeck. Eine Reithalle, eine Gärtnerei, Kirchen, Kindergärten: Ungewöhnliche Veranstaltungsorte in der Großgemeinde Waldeck hat sich der Förderverein für Kinder, Jugend & Kultur Waldeck (WaJuKu) für die zweite Auflage seines Literarischen Herbstes ausgewählt.

Vom 16. Oktober bis 21. November bietet der Verein wieder Autoren aus der Region ein Forum. 16 Lesungen sind geplant, alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

„Wir möchten einen kleinen Gegenpol zum Literarischen Frühling mit hochdotierten Autoren schaffen und die Literatur zu den Menschen vor Ort bringen“, sagte WaJuKu-Vorsitzende Ute Wiesenberg am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms auf Schloss Waldeck.

Mehr als 500 Besucher lockten die Lesungen des Literarischen Herbstes 2014 an, 25 bis 30 waren es im Schnitt. „Das schaffen manchmal sogar renommierte Autoren nicht“, meinte Ursula Neubauer. Die Autorin aus Wolfhagen ist auch diesmal mit von der Partie und wird am 28. Oktober in der Gärtnerei Krause in Selbach aus ihrem Werk „Opa Paul und die Russen“ nostalgische Kurzgeschichten vortragen.

Die Autoren präsentieren an den wechselnden Orten eine große literarische Bandbreite - von Krimi bis zum historischen Roman oder zur Kurzgeschichte. Sie kommen aus der Region oder haben starke Bezüge dazu. Anne Chavez zum Beispiel, die in Korbach geboren wurde und heute im Frankfurt wohnt. Oder Heinz Lothar Worm aus Gießen, der viele Jahre hier lebte und einen seiner Romane in Sachsenhausen spielen lässt.

Ute Wiesenberg freut sich, dass Schulen und Kindergärten eingebunden werden konnten - und junge Autoren wie Torben Schott aus Lichtenfels. Der 16-Jährige trägt am 20. November an den Grundschulen in Waldeck und Sachsenhausen Passagen aus seinem Werk „Zucchini statt Kakao“ vor.

Verbunden ist der Literarische Herbst wieder mit einem Schreibwettbewerb - für die „Reportinis“ von acht bis zehn Jahren und für Erwachsene unter dem Motto „Waldeck sucht ein Märchen“. Ute Wiesenberg: „Ein Wunsch von Hoteldirektor Andreas Engelhoven.“ (sch)

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