Lücke nach dem Wegfall von Zivis nicht ganz geschlossen

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Waldeck-Frankenberg. Soziale Einrichtungen in Waldeck-Frankenberg brauchen mehr freiwillige Helfer. Die Zahl der Bewerber für den Bundesfreiwilligendienst gehe drastisch zurück, warnt das private Unternehmen VN Freiwilligenservice.

Das Interesse habe sich im Gegenteil erhöht, sagt das Bundesamt für Familie. Bundesweit wird die Lage unterschiedlich eingeschätzt. Und in Waldeck-Frankenberg? Da fehlt es sozialen Einrichtungen nach dem Wegfall der Zivildienststellen 2011 an freiwilligen Helfern.

Im Kreis engagieren sich laut Bundesamt derzeit 35 Personen im Bundesfreiwilligendienst, davon sind 13 männlich und 22 weiblich und der überwiegende Anteil - nämlich neun Personen - ist unter 27 Jahre alt. Im September 2013, als die HNA schon einmal berichtete, waren es 29 sogenannte Bufdis.

Die Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg beschäftigte Ende 2011 neun Bufdis und zwei Mitarbeiter, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvierten. Für das neue Bufdi-Jahr ab August 2015 haben erst drei Bufdis und zwei FSJler fest zugesagt, doch Frank Strotmann vom Vorstand geht davon aus, dass das Vorjahresniveau wieder erreicht werde. Insgesamt sei die Anzahl der Freiwilligen etwas geringer als zu Zivi-Zeiten. „Natürlich können wir immer noch Freiwillige gut gebrauchen“, sagt er.

Was andere Einrichtungen wie Vitos Haina, das Kreiskrankenhaus und der DRK-Kreisverband zu diesem Thema sagen, lesen Sie in der gedruckten Montagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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