Männerchor und Bläsergruppe gaben gelungenes Konzert in der Liebfrauenkirche

Es-Hörner der Bläsergruppe: Beim Konzert in der Liebfrauenkirche Frankenberg mit dem MGV Birkenbringhausen erntete auch die Bläsergruppe der Jägervereinigung Frankenberg viel Beifall. Foto: Moniac

Frankenberg. Eine erfolgreiches Zusammenspiel gelang dem MGV Birkenbringhausen mit seinem Leiter Karl-Heinz Wenzel und der Bläsergruppe der Jägervereinigung Frankenberg unter der Leitung von Alexander Finger. Zu ihrem Konzert „Rauschende Wälder – Chorgesang und Hörnerklang“ kamen 450 Besucher, und die Liebfrauenkirche Frankenberg war somit voll besetzt.

Schon der Einmarsch des Männerchors zur Bläserbegleitung schuf, bedingt auch durch den verdunkelten Kirchenraum, eine fast magische Atmosphäre. Anschließend brachten beide Musikgruppen im Wechsel ihre Lieder und Stücke dar. Die Sänger hatten ihr Programm nach thematischen Schwerpunkten zusammengestellt. Sie starteten mit der Abfolge eines harmonischen Tages mit einem kühlen Morgen, strahlendem Sonnenschein und schließlich einer guten Nacht. Vorsitzender Erich Naumann kündigte als weitere Blöcke „Liebe und Romantik“ und Volkslieder an. Schlicht „die Sonne“ für ihren Liebsten war die Angebetete in einem der Liebeslieder. „Trink mir mit deinen Augen zu“ sei, so Naumann, „sowieso die schönste Liebeserklärung“.

Mit „Muss i denn“ begann der Volksliederblock. Dazu kam der Jägerchor aus der Oper „Der Freischütz“. „I kann di leide“ hieß es in einer modernen Fassung von „Mädel, ruck, ruck“, bevor bei „Die Post im Walde“ Viktor Waizel mit einem souverän gespielten Trompetensolo anhaltenden Applaus erhielt.

Beim internationalen Teil brachten die Sänger italienische und russische Lieder zu Gehör, außerdem den stimmungsvollen Gospelsong „Kumbaya my Lord“ mit den Solisten Horst Freund und Horst Wickenhöfer.

Erich Reitz, Obmann der Bläser, erklärte, dass durch ein Ventil am Instrument zwischen den Tonarten gewechselt werden könne, wodurch die Bandbreite an Melodien angereichert werde.

Zahlreiche Stücke stammten von Reinhold Stief, der Melodien aus dem 17. und dem 18. Jahrhundert zu einer Hubertusmesse zusammengefasst hat. Mit „Le grand retour de chasse“ von Dominique Laugé wurden die Zuhörer in die Zeit der feudalen Hofhaltung entführt. Der nächste Block befasste sich mit neu vertonten Jagdliedern. Besonders eindrucksvoll war die „Echofanfare“.

Zum Abschluss des spannungsreichen Konzerts sangen alle drei Strophen von „Kein schöner Land“. Das Schlussgebet sprach Pfarrer a. D. Heiner Wittekindt. Bläserobmann Erich Reitz verabschiedete Gerd Lohmann, den langjährigen Dirigenten der Bläser, mit einem Geschenk. Alexander Finger wurde als Mitspieler und neuer Chorleiter willkommen geheißen.

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