Mann soll Überweisungen über 875.000 Euro gefälscht haben

Marburg. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist ein Mann festgenommen worden, gegen den allein dort 63 Strafanzeigen wegen 86 gefälschter Überweisungsbelege in Höhe von insgesamt 875.000 Euro vorliegen.

„Durch die frühzeitige Sensibilisierung der Kreditinstitute trat größtenteils kein finanzieller Schaden ein“, heißt es in gemeinsamen Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Marburg. Die Kripo hatte seit September 2013 gegen den 45-Jährigen ermittelt. Er sei „hinreichend bekannt und einschlägig vorbestraft“, teilte die Staatsanwaltschaft Marburg mit.

Nach dem Mann wurde international gefahndet. Weitere Anzeigen aus dem gesamten Bundesgebiet seien bei der Staatsanwaltschaft Marburg anhängig. Der Tatverdächtige sei zuletzt in den Niederlanden amtlich gemeldet gewesen und habe sich während der Ermittlungen überwiegend im europäischen Ausland aufgehalten. Intensive Fahndungsmaßnahmen hätten ergeben, dass er offensichtlich Bezüge nach Frankfurt und Wuppertal hat.

Die Ermittlungen führten nun am 16. November zur Festnahme in Frankfurt. Mittlerweile befinde er sich in Untersuchungshaft. Mit der Festnahme vollstreckten Fahnder der Kriminalpolizei aus Marburg und Gießen einen von der Staatsanwaltschaft Marburg beantragten europäischen Haftbefehl.

Rubriklistenbild: © dpa

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