Matthias Acker (SPD) soll Marburger OB Vaupel beerben

Soll den Marburger OB Egon Vaupel beerben: Sozialdemokrat Matthias Acker. Foto: nh

Marburg. Der 52-jährige Sozialdemokrat Matthias Acker soll Nachfolger des Marburger Oberbürgermeisters Egon Vaupel (SPD) werden, der am vergangenen Freitag seinen vorzeitigen Rücktritt für Ende 2015 angekündigt hat.

Das hat der Marburger SPD-Vorstand bereits am Wochenende vorgeschlagen.

Acker ist Betriebswirt und politisch kein Unbekannter: Knapp 15 Jahre gehörte er der Stadtverordnetenversammlung an, davon vier Jahre als SPD-Fraktionsvorsitzender. Seit 20 Jahren arbeitet er bei den Stadtwerken Gießen, für die er als Abteilungsleiter des Kundenservice und als stellvertretender Unternehmenssprecher tätig ist. Zuvor war der studierte Betriebswirt für die Viessmann-Werke in Allendorf-Eder sowie für Firmen in Frankfurt und Wiesbaden im Einsatz.

Als politisches Vorbild nennt der zweifache Familienvater den früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt. Zur Zukunft der rot-grünen Koalition - die älteste in Hessen - äußert sich der Kandidat vorsichtig: „Ich bin mit der jetzigen Koalition zufrieden“, sagte er auf Anfrage.

Die vorzeitige Oberbürgermeisterwahl wird wahrscheinlich im Juni stattfinden, um einen Termin in den Semesterferien zu vermeiden. Selbst die Grünen wurden von dem vorzeitigen Rückzug des OB überrascht, der aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand gehen möchte. Ob sie selbst einen Kandidaten aufstellen werden, ist bislang noch offen. Möglich ist auch ein gemeinsamer Kandidat mit der SPD.

Die CDU will im Dezember einen OB-Kandidaten präsentieren. Auch die Marburger Linke will einen eigenen Bewerber ins Rennen schicken. (zgc)

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