60 Einsatzkräfte rücken am frühen Ostersonntag aus

Mehrere Schweine sterben nach Stall-Brand in Goddelsheim: Technischer Defekt Brandursache

Stall-Brand: Die rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg bekamen auch Unterstützung von etwa zehn Feuerwehrleuten aus Korbach.
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Stall-Brand: Die rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg bekamen auch Unterstützung von etwa zehn Feuerwehrleuten aus Korbach.

Bei einem Stall-Brand im Lichtenfelser Ortsteil Goddelsheim sind am frühen Ostersonntag mehrere Schweine ums Leben gekommen.

+++aktualisiert am 06.04.2021+++ Nach den bisherigen Untersuchungen geht die Kriminalpolizei davon aus, dass das Feuer durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach hatten noch am Ostersonntag die Ermittlungen aufgenommen.

Hinweise auf eine Brandstiftung hätten sich nicht ergeben, teilte die Polizei am Dienstag mit. Den Schaden schätzen die Beamten auf etwa 90.000 Euro.

Das Feuer war in einem Schweinestall ausgebrochen und wurde von Nachbarn bemerkt, die sofort die Leitstelle alarmierten. Die vor Ort eingesetzten Feuerwehrmänner aus mehreren Lichtenfelser Ortsteiler konnten das Feuer ablöschen, bevor es auf weitere Gebäudeteile übergriff. Mehrere Schweine starben noch in dem Stall, einige mussten später von ihren Leiden erlöst werden.

Wie Gemeindebrandinspektor Klaus Debus auf Anfrage unserer Zeitung berichtete, war der Einsatzbefehl um 5.08 Uhr gekommen.

Die Feuerwehren aus Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg rückten daraufhin zum Brandort in der Korbacher Straße aus. Unterstützt wurden sie von den Kollegen aus Korbach, die mit der Drehleiter zum Ort des Geschehens fuhren. Insgesamt waren rund 60 Kräfte im Einsatz.

„Wir haben sofort mit der Brandbekämpfung im Stall begonnen, damit die Flammen nicht auf die angrenzende, mit Heu und Stroh gefüllte Scheune sowie auf das benachbarte Wohnhaus übergreifen konnten“, berichtete Klaus Debus. Gegen 7 Uhr sei das Feuer gelöscht gewesen.

„Wir waren danach noch mit kleineren Nachlöscharbeiten beschäftigt, weil wir das Stroh aus dem Schweinestall mit einem Radlader ins Freie gebracht haben. Dort hat es natürlich sofort wieder angefangen, zu brennen. Am Ende des Einsatzes war der Stall komplett geräumt.“

In dem Gebäude befanden sich laut Debus zum Zeitpunkt des Feuers rund 60 Schweine und ein Pferd. „20 Schweine kamen in dem Feuer um, 20 weitere wurden verletzt, so dass sie auf Anordnung einer Veterinärin notgeschlachtet werden mussten“, sagte der Gemeindebrandinspektor und fügte hinzu: „Die übrigen 20 Schweine und das Pferd überlebten den Brand.“

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