Michael Mütze nach vier Jahren auf der Walz zurück in Röddenau

Wieder daheim: Michael Mütze (vordere Reihe 5. von links, umrahmt von Mutter Manuela und Vater Willi) kehrte in traditioneller Kleidung nach vier Jahren auf der Walz nach Röddenau zurück, wo er von vielen Menschen begrüßt wurde. Mit dabei auf den letzen Meter waren Kollegen als Begleiter. Foto: Müller

Röddenau. Es war nur ein letzter Meter auf einem langen Weg - und doch ein großer Schritt für Michael Mütze: Als er am Samstag gegen 17 Uhr das Ortschild von Röddenau erreichte, ging eine mehr als vier Jahr dauernde Zeit für ihn zu Ende. So lange war der 26-Jährige Zimmerer auf der Walz.

Am Ortsrand fieberten ihm Familie sowie rund 60 Freunde und Kollegen entgegen. Doch für die letzten 500 Meter benötigten diese eine gute Portion Geduld. Mehr als eine halbe Stunde brauchte Michael Mütze, begleitet von einer Schar Kollegen in traditioneller Kleidung, dafür - es galt, als Ritual mit Liedern, dem Laufen von Schlangenlinien und dem ein oder anderen Schnaps die Ankunft in Sichtweite der Wartenden gebührend zu begehen.

Michael Mütze war vier Jahren auf der Walz

Schließlich konnte ihn seine Familie aber doch in die Arme schließen. Noch fühle es sich etwas ungewohnt an, wieder in der Heimat zu sein, erklärte Michael Mütze der HNA. Er habe sich aber auf jeden Fall darauf gefreut, wieder heimzukehren.

Nun wird die Ankunft erst einmal zünftig mit vielen Gästen im Dorf gefeiert.

In den vier Jahren seiner Abwesenheit hatte Michael Mütze unter anderem Australien, Frankreich, Spanien und Neuseeland als Zimmerer bereist.

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