Woher kam das Gift?

Nach Gasunfall in Neukirchen: Ursache noch unklar

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In diesem Haus in der Ortsmitte von Neunkirchen ereignete sich am Freitag das tragische Unglück.

Lichtenfels-Neukirchen. Am Freitagmittag ereignete sich im Lichtenfelser Stadtteil Neukirchen ein Kohlenmonoxid-Unfall, bei dem eine 71 Jahre alte Frau in einem Wohnhaus in der Ortsmitte ums Leben kam und ein weiterer 34-jähriger Hausbewohner schwer verletzt wurde. Die Polizei sucht weiter nach der Unglücksursache.

Der Gesundheitszustand des verletzten Mannes habe sich überraschend schnell deutlich gebessert, berichtet Polizeisprecher Volker König. Er habe bereits das Krankenhaus verlassen.

Die Ermittlungen der Korbacher Kriminalpolizei hätten weitestgehend bestätigt, dass es sich bei den Verletzungen der beiden Opfer um eine Kohlenmonoxidvergiftung handele, zumal die Warngeräte der Einsatzkräfte beim Betreten des Hauses eine sehr hohe Konzentration des Stoffes angezeigt hätten.

Unklar ist nach wie vor, wo im Haus das tödliche Gas ausgetreten ist. Die ermittelnden Beamten haben einen Gutachter eingeschaltet, der die Ursache suchen soll, Ergebnisse stünden allerdings noch aus, so König.

Da Feuerstellen wie Küchenofen oder Kamine in den vier Wohnungen das Haus nicht vorhanden seien, deute alles auf einen Fehler in der Heizungsanlage hin. Deshalb könnten auch die Wohnungen zurzeit noch nicht wieder bewohnt werden. Die Heizungsanlage werde erst wieder eingeschaltet, wenn die Ergebnisse des Gutachtens vorlägen und sie technisch in Ordnung sei. (r)

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