Nach Sturm Niklas: Hessen-Forst warnt vor Gefahren im Wald

Waldeck-Frankenberg. Nachdem Sturm „Niklas" auch den Kreis Waldeck-Frankenberg kräftig durchgeschüttelt hat, weist der Landesbetrieb Hessen-Forst auf erhöhte Gefahren im Wald hin.

Die Windböen mit teils Orkanstärke hätten die Stabilität des Waldes auf die Probe gestellt. „Es ist zu Schäden gekommen, die lokal sehr unterschiedlich ausgefallen sind und derzeit genauer erfasst werden. Besondere Gefahr besteht jetzt durch abgebrochene Äste, die in den Baumkronen hängen. Sie können auch bei leichtem Wind herabstürzen und lebensgefährliche Verletzungen verursachen“, sagte Andreas Schmitt, Leiter des Forstamts in Frankenberg.

Eine Gefahr geht nach seinen Angaben auch von Bäumen aus, die nicht umgestürzt, aber vom Sturm angeschoben sind. Sie stehen schräg oder lehnen an Nachbarbäumen. Ihre Wurzeln sind geschädigt und bieten nur noch wenig Halt. Hessen-Forst beseitigt die Schäden und Gefahren schnellstmöglich.

„Wer jetzt den Wald betritt, geht ein unnötiges Risiko ein. In den nächsten Tagen sollte man deshalb im Wald besonders aufmerksam und vorsichtig sein oder den Osterspaziergang lieber gleich in die freie Landschaft verlegen“, meint Schmitt.

Rubriklistenbild: © dpa

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