Breites Angebot an Ausbildungsberufen in Waldeck-Frankenberg

Nachwuchs wird immer gesucht

Nachwuchs wird immer gebraucht: Ausbilder Alexander Roth in der FingerHaus Ausbildungswelt.
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Nachwuchs wird immer gebraucht: Ausbilder Alexander Roth in der FingerHaus Ausbildungswelt.

In Waldeck-Frankenberg mangelt es wahrlich nicht an Ausbildungsberufen: Ob soziale, kaufmännische, medizinische, handwerkliche oder auch ganz ungewöhnliche Jobs – für jeden Schulabgänger findet sich der richtige Beruf. Obwohl Jugendliche zweifellos Stunden auf Social-Media-Kanälen verbringen, sind die Berufswünsche nach wie vor bodenständig. YouTube-Influencer, Fußballstar oder Filmschauspieler kommen ganz und gar nicht in den beruflichen Vorstellungen der jungen Menschen vor.

Stattdessen von Jungen und Mädchen in die Top-Ten der beliebtesten Berufe gehievt: Pauker.

Vor allem Mädchen würden gerne Lehrerin werden, hat erst jüngst eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unter 15-jährigen Teenagern ergeben. Auch vier Prozent der Jungen begeisterten sich demnach für den Beruf des Lehrers.

Vier Prozent – das klingt nach wenig. Aber angesichts der Tatsache, dass die Schulabgänger inzwischen die Wahl zwischen 350 verschiedenen anerkannten Ausbildungsberufen haben, reichen diese vier Prozent für den fünften Platz der Rangliste. Ebenfalls hoch im Kurs stehen Arzt, Krankenschwester, IT- und Mechaniker-Berufe. Das ist auch durchaus vernünftig, denn diese Berufe haben Zukunft – was man von YouTube-Influencern vielleicht nicht so ganz behaupten kann. Ganz vorne dabei im Ranking sind kaufmännische Berufe, in denen werden jedes Jahr die meisten Ausbildungsverträge abgeschlossen.

Unsere Angebote

Angebote Nachwuchs wird immer gesucht
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Trotz der Corona-Krise: „Wir brauchen jungen Nachwuchs, deshalb werden wir weiter ausbilden“, heißt es von den Betrieben in der Region. Beim Fertighausunternehmen FingerHaus beispielsweise gibt es allein elf verschiedene Ausbildungsberufe vom Dachdecker über Holzmechaniker bis zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. „Ab 2021 haben wir auch den Fliesen-, Platten- und Mosaikleger neu im Portfolio der Ausbildungsberufe“, erklärt Jannik Gasse, der Ausbildungsleiter bei FingerHaus. Bei dem Unternehmen werden aktuell rund 80 junge Menschen ausgebildet, darunter auch in den technischen Berufen als Bauzeichner und Fachinformatiker für Systemintegration sowie in den drei kaufmännischen Berufen als Industriekaufmann, Kaufmann für Marketingkommunikation und als Fachkraft für Lagerlogistik. „Im August starten bei uns rund 25 neue Auszubildende“, berichtet Gasse.

Werbung für ihre Ausbildungsplätze machen die heimischen Unternehmen vor allem über ihre Internetseiten, über die Social-Media-Kanäle wie Facebook und YouTube sowie über neue Instagram-Kanäle und auch über die Tageszeitung. Der beliebten Info-Veranstaltung „Ausbildung live erleben“ machte die Pandemie allerdings einen Strich durch die Rechnung. Stattdessen gab es etwa bei Finger-Haus eine virtuelle Ausbildungsmesse. „Diese Messe hat uns sehr geholfen, junge Menschen für unser Unternehmen zu gewinnen“, berichtet Jannik Gasse.

Im handwerklichen Bereich gehört der Holzmechaniker zu den beliebtesten Ausbildungsberufen – und zwar bei Jungen und auch bei Mädchen. Bei den technischen Berufen ist vor allem der Bauzeichner sehr beliebt. Und beim weiblichen Nachwuchs ist vor allem die Ausbildung zur Industriekauffrau stark nachgefragt.

Bevor es für den Nachwuchs in den Ausbildungsberufen aber soweit ist und die Jungen und Mädchen in ihren ersten Arbeitstag starten können, ist für sie aber noch viel zu tun: Bewerbungsschreiben und Bewerbungsgespräche meistern. Vielleicht muss sogar noch eine eigene Wohnung gefunden werden. Los geht‘s.  mjx

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