Präsentation

Battenberger Kunstweg ist um vier Exponate reicher

Neue Werke für den Kunstweg: Herb Schwarz (vorn) erinnert mit diesem Kunstwerk daran, was die Region an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu bieten hat.
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Neue Werke für den Kunstweg: Herb Schwarz (vorn) erinnert mit diesem Kunstwerk daran, was die Region an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu bieten hat.

Die Beschilderung „Der Weg Weisende“ an der Viehwaage, eine „Installation“ mit Besonderheiten der Region beim Jugendraum, ein „Threemoontree“ mit drei Keramikmonden und Nylonfäden in einer Eiche über dem Dorf und eine „Malerei“ direkt am Wanderweg in Richtung Laisa: Der „Kunstweg Battenberg“ ist seit Sonntag um vier Exponate reicher – an verschiedenen Standorten in und um den Stadtteil Berghofen.

Berghofen - Bei einem Ortstermin an den verschiedenen Stellen stellten die Künstler Martin Blankenhagen (Marburg), Herb Schwarz (Freudenberg), Norbert Grimm (Alsfeld) und Sabine Helsper-Müller (Siegen) ihre Arbeiten interessierten Kunstfreunden vor.

„Unser Kunstweg verbindet Natur und Kultur“, beschreibt Beat Hodel vom Battenberger „Kunstweg“ die Aktivitäten seines Vereins: Auf einer Länge von 14 Kilometern wurden in den vergangenen 25 Monaten nun schon 17 Kunstwerke verschiedenster Materialien platziert – das 18. Werk auf dem Himmelsberg zwischen Berghofen und Laisa ist bereits in Arbeit. Der Berliner Künstler Stefan Meyer-Miethke erstellt dort eine Stahlskulptur (HNA berichtete).

Hodel freut sich über die große Resonanz des Kunstwegs in der heimischen Bevölkerung: „Wir haben viele positive Rückmeldungen“, sagt Hodel. Die „Vernissage“ der neuen Kunstwerke mit einer kleinen Rundwanderung entlang der Arbeiten erlebten etwa 60 Kunstinteressierte mit - und die durften mit den Künstlern nicht nur intensiv über die Werke plaudern und diskutieren, sondern auch bleibende Eindrücke mitnehmen.

Dank an Unterstützer und Sponsoren

Für einen Imbiss mit Wurst und Käse und frisch gepresstem Apfelsaft sorgten die Mitglieder des Kunstvereins sowie des Heimat- und Geschichtsvereins Berghofen. Ein besonderer Dank Hodels galt allen Unterstützern und Sponsoren des Projektes.

„Wir freuen uns darüber, ein Teil des Kunstwegs sein zu dürfen“, freute sich Berghofens Ortsvorsteher Sven Isenberg bei der Eröffnung. Durch den Kunstweg erhoffe er sich auch eine Stärkung des Tourismus in der Region. In Vertretung von Bürgermeister Christian Klein erinnerte Stadtrat Harald Hoffmann daran, dass der Kunstweg einmal alle Battenberger Stadtteile verbinden solle.

„Heute dürfen wir hier in Berghofen einen weiteren Mosaikstein dieses Kunstprojektes erleben. Heute kommt die Kunst in unser Dorf und in unsere Natur“, sagte Hoffmann. Sein Dank galt vor allem der Vorsitzenden Martina Radtke sowie Marlit Peikert und Beat Hodel vom Verein Kunstweg: „Sie begleiten dieses Projekt mit viel Engagement und Herzblut.“

Auf dem kurzen Wanderweg erklärten anschließend die Künstler an Ort und Stelle ihre Werke. Seinen „Wegweiser“ versah Martin Blankenhagen aktuell noch mit einer Atemschutzmaske. Seine Hoffnung: „Alles wird gut.“

Ungewöhnliche Präsentation unter freiem Himmel

Herb Schwarz erinnert mit seiner vielseitigen Installation, was die Region an Besonderheiten an „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ zu bieten hat. Bei Norbert Grimm gehen in der Eiche über Berghofen drei Keramikmonde auf, deren Strahlen als Lebenslinien oder Spuren gegen das Vergessen zu deuten sind. Und Sabine Helsper-Müller stellt ihre Malerei in Form einer ungewöhnlichen Präsentation unter freiem Himmel aus - der Blick des Betrachters geht dabei gleichzeitig auf das Bild und auf das Dorf Berghofen.  mjx

Drei Keramikmonde: Norbert Grimm.
Mit Blick auf Berghofen: Sabine Helsper-Müller.
Mit Wegweiser: Martin Blankenhagen

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