Bad Arolser Feuerwehren bilden sich bei Online-Lehrgängen fort

Neue Wege bei Feuerwehr-Ausbildung in Bad Arolsen

Zwei Feuerwehrleute mit Orangen CSA-Schutzanzügen stehen vor einem Fahrzeug der Feuerwehr Bad Arolsen.
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Feuerwehr-Ausbildung unter Corona-Bedingungen: Dieses Symbolbild entstand 2012 bei einer Übung der Feuerwehr Bad Arolsen mit Chemie-Schutzanzügen. Durch die Corona-Pandemie ist der reguläre Übungsbetrieb zum Erliegen gekommen. Die Feuerwehren bemühen sich, mit Online-Schulungen den hohen Ausbildungsstand zu halten.

Zur Verbesserung der Ausbildungssituation und zur Unterstützung der Wehrführer wurde bei den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Arolsen eine Ausbildungsabteilung unter der Leitung des ehemaligen langjährigen Wehrführers Michael Weiß ins Leben gerufen.

Bad Arolsen - Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer betont, dass es wichtig sei, bei grundlegenden Themen einen einheitlichen und abgestimmten Ausbildungsstand zu halten. Bei einer ersten Stationsausbildung im vergangenen Jahr, die unter der Beachtung der Corona-Vorschriften stattfand, waren Grundtätigkeiten wie Knoten, Leitern, Brandmeldeanlagen, Waldbrandbekämpfung, Funken und das Fahren nach Koordinaten als Thema ausgewählt worden.

Da derzeit keine gemeinsamen theoretischen Ausbildungen stattfinden können, wurde auf die digitalen Medien zurückgegriffen. An mehreren Abenden boten Denis Kastenhuber und Michael Pesta Online-Ausbildungseinheiten zu Atemschutz und Unfallverhütung an, insgesamt nahmen rund 100 Kameradinnen und Kameraden an den Schulungen teil.

Michael Weiß leitet die neue Ausbildungsabteilung der Feuerwehr Bad Arolsen.

Mit der Resonanz sei man sehr zufrieden, so der stellvertretende Stadtbrandinspektor Artur Berger, der als Ansprechpartner für die Ausbildungsabteilung zur Verfügung steht. Weitere digitale Ausbildungseinheiten sind zu den Themen Elektromobilität, Leitern und Gefahrgut geplant. Sobald die Corona-Lage es zulässt, soll die praktische Ausbildung wieder aufgenommen werden. Das gemeinsame Üben sei sehr wichtig, betont der stellvertretende Stadtbrandinspektor Sven Eichweber.  red

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