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Neues Feuerwehrhaus in Buchenberg wird gebaut

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Von: Stefanie Rösner

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Baubeginn für neues Feuerwehrhaus in Buchenberg: Vertreter der Gemeinde und der Feuerwehr sowie des Planungsbüros Berghöfer und der ausführenden Baufirma Hellwig an der Baustelle am Festplatz.
Baubeginn für neues Feuerwehrhaus in Buchenberg: Vertreter der Gemeinde und der Feuerwehr sowie des Planungsbüros Berghöfer und der ausführenden Baufirma Hellwig an der Baustelle am Festplatz. © Stefanie Rösner

In Buchenberg entsteht ein neues Feuerwehrhaus, das den aktuellen Anforderungen gerecht werden soll. In diesen Tagen ist das Fundament entstanden. Nächste Woche soll gemauert werden.

Vöhl - Für die freiwilligen Feuerwehrleute geht damit ein Traum in Erfüllung. Dies sei die größte Hochbau-Maßnahme seit Jahrzehnten in der Gemeinde Vöhl, unterstrich Bürgermeister Karsten Kalhöfer. Auf rund 450 Quadratmetern wird das neue Gebäude gesetzt. Hinzu kommen rund 600 Quadratmeter für einen Übungshof mit Parkfläche.

Wie bei den meisten Bauvorhaben seien auch hier die Kosten gestiegen. Während im vergangenen Jahr noch mit 1,16 Millionen Euro kalkuliert wurde, wird jetzt mit 1,6 Millionen gerechnet. Das Projekt wird bezuschusst vom Land Hessen mit einer Förderung des Brandschutzes in Höhe von 268 000 Euro sowie mit rund 446 670 Euro aus der Hessenkasse. Den Rest zahlt die Gemeinde.

Das neue Feuerwehrhaus in zentraler Lage am Festplatz in Buchenberg erhält zwei Fahrzeugstellplätze mit Lager und Werkstatt, Umkleideräume mit einem Sanitärbereich für 29 Einsatzkräfte und circa acht Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Außerdem sind Schulungs- und Nebenräume vorgesehen. Das Gebäude werde nicht nur für die Feuerwehrleute gebaut, sondern vor allem für die Bürger, die von einer modernen Ausstattung der Feuerwehr profitieren, sagte Karsten Kalhöfer. „Hier wird Sicherheit großgeschrieben.“

Meilenstein für die Gemeinde

Von einem „Meilenstein für die Gemeinde“ und einem „Traum“, der in Erfüllung geht, sprach der Gemeindebrandinspektor Marco Amert. Künftig könnten dort zum Beispiel in angemessener, moderner Umgebung, auch überörtlich, Lehrgänge stattfinden.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Bernd Backhaus erinnerte daran, wie vor rund fünf Jahren die technischen Mängel der Feuerwehrhäuser aller 15 Ortsteile in den Blick genommen wurden. Der Zustand in Buchenberg sei mit der schlechteste gewesen. Das Gemeindeparlament hatte daher den Neubau auf den Weg gebracht.

Auf die Frage, worin sich das neue von dem alten Feuerwehrhaus unterscheiden würde, antworteten die Wehrleute: „In allem“. „Ich warte schon darauf, mich umziehen zu können, ohne vorher das Fahrzeug rausfahren zu müssen“, sagte Ralf Schäfer, der auch Ortsvorsteher ist, in Anspielung auf die engen Räume des alten Feuerwehrhauses und die schlechten Bedingungen bei Einsätzen.

Vieles in Eigenleistung schaffen

Der Wehrführer in Buchenberg, Jens Denhof, versprach, dass das neue Haus „mit Leben erfüllt“ werde. Schon jetzt zeigt die Einsatzabteilung ihr Engagement. Mehr als 30 Freiwillige hätten bereits fast 400 Stunden in Eigenleistung erbracht. Die Ehrenamtlichen wollen auch Innentüren und Decken montieren, die Außenanlagen selbst anlegen und gegebenenfalls die Spinde selbst bauen. Dadurch kann Geld gespart werden.

Geplant ist, dass das Gebäude Mitte des nächsten Jahres fertig gestellt sein soll. Eine PV-Anlage auf der Fahrzeughalle sowie eine Dachbegrünung sind vorgesehen, berichtete der Bauamtsleiter Volker Denhof. Hans-Joachim Dohl als Gemeindevertreter kündigte an, dass auch Investitionen in anderen Orten nötig sein werden. (Stefanie Rösner)

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