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Neustart für Mittelaltermarkt: Zehntausende Gäste kamen nach Korbach

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Von: Julia Janzen

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Eine gruppe Frauen und Männer in mittelalterlicher Gewandung in einem Zelt
Die Gruppe Bellicum Montanum aus Landau war mit eigenem Lager beim Mittelaltermarkt in Korbach dabei. © Julia Janzen

Zwei Jahre pausierte der Mittelalterliche Markt aufgrund von Corona, nun fand das Spektakel erstmals wieder statt. Zehntausende Besucher waren nach Korbach gekommen, die Korbacher Hanse als Veranstalter ist zufrieden, der Bürgermeister ebenso.

Korbach - Marktstände säumten die Fußgängerzone, Musiker, Gaukler und Ritter kreuzten die Wege der Besucherinnen und Besucher: Die Neuauflage des traditionellen Korbacher Mittelalterfestes wurde am Samstag und Sonntag groß gefeiert.

„Wir sind froh, dass es endlich wieder stattfinden kann“, sagte Jürgen Tent, Vorsitzender der Hanse. Den Besuchern und Schaustellern gehe es auch so, überall habe man froh und zufriedene Gesichter gesehen.

Am Sonntag waren zudem die Geschäfte der Innenstadt geöffnet, auch in den Läden seien viele Kunden unterwegs gewesen, sagte Tent.

Gut funktioniert habe die Verkehrslenkung mit dem Rundweg von der Prof.-Bier-Straße über die Kirchstraße, vorbei entlang der Waldecker Bank. Weniger Schausteller seien es nicht gewesen. Zwar hätten manche in der Corona-Zeit aufgegeben, doch dafür seien andere neu dazu gekommen, so Jürgen Tent. Manche von ihnen seien gar von Anfang an beim Mittelaltermarkt dabei. Insgesamt sei der Markt „eine rundum schöne Veranstaltung“, sagte der Hanse-Chef.

Auch Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich ist mit dem zweitägigen Markt mehr als zufrieden: „Ein rundum gelungenes, fröhliches und buntes Fest bei toller Stimmung. Überall ist man gut gelaunten, fröhlichen Menschen begegnet“, sagte der Rathauschef. „Es waren Tage, in denen wir zeigen konnten, wie tief die traditionellen Werte einer Hansestadt, wie Weltoffenheit und Gastfreundschaft, bei uns in Korbach verwurzelt sind.“

Klaus Friedrich dankte allen, die zum Gelingen des Marktes beigetragen haben, vor allem der ausrichtenden Hanse und den Bürgerinnen und Bürgern. Die hätten durch ihre „freundliche und aufgeschlossene Art gegenüber den vielen Besuchern aus der Region für eine tolle und außergewöhnliche Atmosphäre nach zwei Jahren der Corona-Abstinenz gesorgt“. jj

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