Die Oberorker leben dort, wo andere von weither hinreisen

Die Geschwister Jonas (6 Jahre) und Lea (10) nutzen die letzten Ferientage und spielen mit Fahrzeugen und ihren zwei Kaninchen. Jonas wird nächste Woche eingeschult. Foto: Rösner

Oberorke. Über größere Orte mit zahlreichen Vereinen steht öfter etwas in der Zeitung. Seltener berichten wir über die kleinen Dörfer im Frankenberger Land. In einer Serie stellt die HNA deshalb in diesem Sommer die jeweils kleinsten Ortsteile unserer Städte und Gemeinden vor. Heute: Oberorke, der kleinste von 15 Ortsteilen der Großgemeinde Vöhl.

Wer hier wohnt, braucht nicht in den Urlaub zu fahren, findet Birgit Dittrich. Sie ist in Oberorke aufgewachsen, und das kleine Dorf gefällt ihr noch immer. „Sonst wären wir nicht schon ewig hier“, sagt sie. Hier ist sie umgeben von Menschen, die ihr am Herzen liegen und von einer Landschaft, die zu Sport im Freien einlädt.

„Erst gestern sind wir wieder Rad gefahren“, berichtet Birgit Dittrich. Und das ist wirklich Sport, bei der hügeligen Landschaft. „Dann muss man auch mal ein Stück schieben, wenn es bergauf geht.“

Auch ihre Tochter und ihr Sohn haben sich dafür entschieden, in Oberorke, ein staatlich anerkannter Luftkurort, zu bleiben und wohnen hier mit ihren Familien gleich nebenan. „So gönnen wir uns doch manchmal Urlaub“, sagt Birgit Dittrich. Dann kümmere sich ihr Sohn um die Rinder, die auf dem familiären Betrieb noch im Nebenerwerb gehalten werden.

Welchen Stellenwert die Landwirtschaft hat und warum eine Bonnerin Urlaub in Oberorke macht, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Stefanie Rösner

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