Aktionen am 25. November

Orange Day: Frankenberg und Landkreis setzten Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Orange Day: Steinhaus in Frankenberg orange beleuchtet
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Orange Day: Das Steinhaus in Frankenberg war orange beleuchtet.

Der 25. November ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“. Auch in Waldeck-Frankenberg haben Aktionen auf das Thema aufmerksam gemacht.

Frankenberg- Die Stadt Frankenberg hat sich am Mittwoch am „Orange Day“ beteiligt, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Anlässlich des Tages, der unter dem Motto „Orange the World“ steht, hat die Stadt das Steinhaus am Obermarkt orange beleuchtet. Frankenberg folgt damit dem Vorbild des Landkreises, denn auch das Kreishaus in Korbach wurde entsprechend beleuchtet.

„Wir wollen damit im wörtlichen Sinne Farbe bekennen und ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen“, erklärt Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Es müsse darum gehen, ein Bewusstsein für dieses sensible Thema zu schaffen, insbesondere in der gegenwärtigen Situation.

Der internationale Aktionstag wurde 1999 durch die Vereinten Nationen initiiert. Alljährlich soll damit das öffentliche Interesse auf Gewalt gegen Frauen gelenkt werden, Strategien zur Bekämpfung sollen in den Mittelpunkt rücken. Gewalt gegen Frauen werde oft bagatellisiert oder ignoriert. Die Folge: Betroffene sprechen aus Scham und Angst nicht über das Erlebte, teilte der Landkreis mit.

Gerade in der aktuellen Situation, in der die anhaltende Corona-Pandemie viele andere Themen in den Hintergrund drängt, will der Landkreis auf Initiative des Frauenbüros ein unübersehbares Zeichen setzen. Deshalb wurde das Kreishaus in Korbach am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen orange beleuchtet.

„Gerade in der momentanen Lage, wo persönliche Treffen und Veranstaltungen abgesagt werden, möchten wir ein klares Zeichen setzen und Flagge zeigen“, sagt Landrat Dr. Reinhard Kubat. „Unsere Verwaltungsstelle in den Farben des Aktionstags anzustrahlen, ist ein deutliches und corona-konformes Signal, um zu diesem Thema im wahrsten Sinne des Wortes Farbe zu bekennen“, sagt Kreis-Frauenbeauftragte Beate Friedrich.

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