Partnerschaft gefestigt: Frankenberger Soldaten besuchten Frankenau

Besuch in Frankenau: Soldaten der fünten Kompanie der Frankenberger Burgwaldkaserne lernten das Kellerwaldstädtchen besser kennen. Gerhard Keute (oberes Bild, vorne links) berichtete aus der Historie.

Frankenau. Die Patenschaft zwischen der Stadt Frankenau und der fünften Kompanie der Burgwaldkaserne in Frankenberg ist am Donnerstag weiter mit Leben gefüllt worden.

Rund 30 Soldaten besuchten das Kellerwaldstädtchen und erfuhren bei Rundgängen durch die Arche-Region und die Frankenauer Kernstadt Wissenswertes über ihre Partnerstadt.

„Die Patenschaft soll mit solchen Besuchen gefestigt werden“, sagte Frankenaus Erster Stadtrat Norbert Geisler. Er wies darauf hin, dass man zukünftig auch Treffen mit den Soldaten in den Frankenauer Stadtteilen plane.

Norbert Rober, der alles Organisatorische rund um die Patenschaft koordiniert, nannte noch einen anderen Aspekt für die seit diesem Jahr bestehende Freundschaft zur fünften Kompanie. „Ich war selbst als Soldat in Frankenberg stationiert. Es ist nicht leicht, in einer neuen Region heimisch zu werden. Daher sind solche Besuche und Kennenlern-Treffen eine gute Möglichkeit, um die neue Heimat, aber auch um andere Menschen besser kennenzulernen.“

Auch der Bundeswehr bringen die Besuche in den Partnerkommunen viel. „Zunächst steht die Festigung der Patenschaft im Mittelpunkt“, berichtete Hauptmann Jens Lehmann. Bei solchen Besuchen betreibe die Bundeswehr aber auch Öffentlichkeitsarbeit. „Wenn wir mit mehreren Soldaten in einer Stadt oder Gemeinde unterwegs sind, werden wir natürlich von den Einheimischen wahrgenommen.“ Manchmal komme man mit den Leuten ins Gespräch. Lehmann: „Gerade in Zeiten, in denen nicht immer positiv über die Bundeswehr berichtet wird und die wichtige Arbeit der Soldaten nach dem Wegfall der Wehrpflicht in den Köpfen der Menschen nicht mehr ganz so präsent ist, sind solche Besuche für uns sehr wichtig.“

Von Philipp Daum

Wie der Tag der Soldaten in Frankenau genau ablief, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.