1. Startseite
  2. Lokales
  3. Frankenberg / Waldeck

Per Klick den Überblick: Bauleitpläne und Daten zu Waldeck-Frankenberg im Internet

Erstellt:

Kommentare

Stellen die Geodateninfrastruktur und das Geoportal vor: (von links) Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, Frank Mause, Leiter des Amtes für Bodenmanagement und seine Mitarbeiter Andreas Willig und Jennifer Koppe, Susanne Paulus, Leiterin des Fachdienstes Bauen, und ihr Mitarbeiter Markus Berkenkopf.
Stellen die Geodateninfrastruktur und das Geoportal vor: (von links) Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, Frank Mause, Leiter des Amtes für Bodenmanagement und seine Mitarbeiter Andreas Willig und Jennifer Koppe, Susanne Paulus, Leiterin des Fachdienstes Bauen, und ihr Mitarbeiter Markus Berkenkopf. © Lutz Benseler

Vor allem für Bauherren, Planer oder Verwaltungen sind es wichtige Daten: Fast 1300 Bebauungspläne, rund 270 Flächennutzungspläne und viele weitere Themenkarten aus dem ganzen Landkreis liegen jetzt gebündelt, digitalisiert und aktualisiert vor und können kostenlos im Internet abgerufen werden.

Waldeck-Frankenberg – Der Landkreis Waldeck-Frankenberg, alle 22 Städte und Gemeinden sowie das Amt für Bodenmanagement haben in den vergangenen Jahren eine gemeinsame Geodaten-Infrastruktur (GDI) aufgebaut, die stetig weiter wächst.

Wer sich für den Kauf eines Grundstückes interessiert, kann beispielsweise Bebauungspläne online einsehen, sich über Schulbezirksgrenzen informieren oder die Gestaltungssatzung der Kommune abrufen. Für den Landkreis und die Kommunen selbst bringt das gemeinsame Projekt auch Vorteile, denn sie müssen nicht mehr in tischgroße Pläne aus Papier schauen oder CDs untereinander austauschen. Die Daten sind jederzeit online abrufbar, immer aktuell und werden zentral gespeichert.

„Das Schöne ist, dass wirklich alle Städte und Gemeinden und auch der Landkreis dabei sind und auf ein gemeinsames Ziel zu mehr Bürgerservice hin arbeiten“, freut sich Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese. Die Kooperation habe gut funktioniert, erklärte Frank Mause, Leiter des Amtes für Bodenmanagement.

Das erste und bislang wichtigste Projekt war die digitale Aufbereitung der Bauleitpläne 2018. Hinzu kommen jetzt neu die Flächennutzungspläne und ausgewählte städtebauliche Satzungen der Kommunen wie Stellplatzsatzungen oder Sanierungssatzungen. Eine Arbeitsgruppe hat außerdem Daten aus den Bereichen Mobilität, Freizeit, Versorgung sowie allgemeine und öffentliche Infrastruktur aufbereitet. Von Bushaltestellen bis hin zu Wanderparkplätzen und Schulstandorten reicht das derzeitige Angebot.

Ein weiteres großes Projekt ist das gemeinsame nordhessische Geoportal (www.geoportalnordhessen.de), in das bis jetzt Daten aus Waldeck-Frankenberg, Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Werra-Meißner einfließen. „Wir hoffen, eines Tages auch die Akteure aus Stadt und Landkreis Kassel für dieses Projekt zu begeistern“, so Mause. Neben dem zentralen Geoportal gibt es Web-Viewer für besondere Themen, die unter anderem auf der Homepage des Landkreises oder der meisten Kommunen zu finden sind.

Auch interessant

Kommentare