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Pflanzenflohmarkt im Kloster Flechtdorf

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Von: Marianne Dämmer

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Kulturen vorziehen – meist bleiben ein paar Pflänzchen übrig, für die auf dem Beet kein Platz mehr ist. Beim Pflanzenflohmarkt können sie weitergegeben werden.
Kulturen vorziehen – meist bleiben ein paar Pflänzchen übrig, für die auf dem Beet kein Platz mehr ist. Beim Pflanzenflohmarkt können sie weitergegeben werden. © Marianne Dämmer

Stauden, Stecklinge, Kräuter, Jungpflanzen abgeben und ergattern – der nächste „Pflanzentausch beim Kaffeeplausch“ macht’s möglich: Er findet statt am Samstag, 1. Mai,von 13 bis 17 Uhr im Hof des Klosters Flechtdorf.

Diemelsee-Flechtdorf – Wer zu viele Jungpflanzen gezogen, Gemüse- und Blumen-Zöglinge übrig hat, wird sie beim privaten Pflanzenflohmarkt im Kloster Flechtdorf los. Auch Saatgut kann angeboten werden. Anbau-Tipps gibt es immer gern gratis dazu: Lassen es die Corona-Bestimmungen zu, werden auch wieder Kaffee und Kuchen angeboten.

„Angesprochen werden mit dem Angebot von Privat für Privat Garten- und Naturfreunde, aber auch junge Menschen und Familien, die erst noch einen Garten anlegen und unabhängiger von externen Lieferketten werden möchten“, erklärt Annegret Walter, auf deren Idee der „Pflanzentausch beim Kaffeeplausch“ zurückgeht. Zusammen mit ihrem Mann und weiteren Pflanzenfreunden aus Waldeck-Frankenberg organisiert sie den Tausch- und Flohmarkt rund um Gartenpflanzen seit 2019 ehrenamtlich.

Die Pflanzenbörse ist bislang einmalig im Landkreis, soll neben dem Tag der offenen Gärten dazu beitragen, die Gartenkultur, privaten Gemüseanbau und Umweltbildung zu etablieren. Überzählige Pflanzen oder Teile von zu groß gewordenen Staudenbeständen können bei der grünen Börse in dem historischen Ambiente des Flechtdorfer Klosters ebenso angeboten werden wie Ton- und Übertöpfe, funktionstüchtige Gartenwerkzeuge und Saatgut. Da der private Pflanzenflohmarkt vom Geben und Nehmen lebt, bitten die Organisatoren die Besucher darum, nach Möglichkeiten auch Pflanzen mitzubringen.

Wer selbst Pflanzen abgeben möchte, doch am 1. Mai keine Zeit hat, kann die Organisatoren gern kontaktieren. „Wir finden eine Möglichkeit, die Pflanzen weiterzuvermitteln. Uns ist einfach wichtig, dass sie nicht verkommen oder auf dem Kompost landen, sondern weiter Verwendung finden“, erklärt Annegret Walter. Ganz wichtig: Die Pflanzen müssen mit Namen versehen werden.

Es wird keine Standgebühr erhoben, der Eintritt ist frei. Die dann geltenden Corona-Regeln sind einzuhalten.

Wer mitmachen möchte, kann sich gern melden bei Marianne Dämmer, Tel. 05631/560-138 oder per Mail unter pflanzenflohmarkt.wa.fra@gmail.com. (md)

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