Beweismittel sichergestellt

Illegaler Drogenhandel im Darknet - Vier Männer aus Bad Arolsen in Untersuchungshaft

Sie sollen im Darknet illegal Drogen und verschreibungspflichtige Medikamente in großem Stil verkauft haben - vier junge Männer aus Bad Arolsen sitzen nun in Untersuchungshaft.
+
Sie sollen im Darknet illegal Drogen und verschreibungspflichtige Medikamente in großem Stil verkauft haben - vier junge Männer aus Bad Arolsen sitzen nun in Untersuchungshaft. (Symbolbild)

In Bad Arolsen wurden vier Männer wegen Drogenhandel im Darknet festgenommen. Die Verdächtigen waren wohl schon länger in dem Handel tätig.

  • Vier Männer aus Bad Arolsen im Landkreis Waldeck-Frankenberg sitzen in Untersuchungshaft.
  • Der Vorwurf: Illegaler Drogenhandel im Darknet.
  • Sie waren auf mehreren Plattformen im Darknet aktiv.

Frankfurt/Korbach - Vier Männer aus Bad Arolsen in Nordhessen sollen laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) im Darknet illegal mit Drogen sowie verschreibungspflichtigen Medikamenten gehandelt haben. Das Darknet ist ein für Nutzer von Standard-Internet-Browsern wie Google Chrome oder Mozilla Firefox versteckter Teil des Internets. Um Seiten im Darknet aufzurufen, wird eine besondere Software benötigt.

Die Verdächtigen seien bereits am Donnerstag (04.02.2021) in der Kleinstadt im Kreis Waldeck-Frankenberg festgenommen worden und befänden sich nun in Untersuchungshaft, so Staatsanwältin Dr. Julia Bussweiler, Sprecherin der hessischen Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT).

Drogen-Handel im Darknet: Verdächtige wohl seit 2018 aktiv

Doch die verdächtigen Männer aus Bad Arolsen seien wohl schon länger in dem Drogen-Handel aktiv gewesen: Seit Ende 2018 sollen die 27 - bis 29-Jährigen tätig gewesen sein und hätten seitdem einen Umsatz von mindestens einer halben Million Euro erzielt. Bei einem Durchsuchungsverfahren der Polizei seien Beweismittel sichergestellt worden, die nun ausgewertet werden. „Ich bitte um Verständnis darum, dass derzeit weitere Angaben aufgrund der noch laufenden Ermittlungen nicht gemacht werden können“, sagt die ZIT-Sprecherin. (Alina Schröder mit dpa)

Im November 2020 wurde in Kassel ein Drogen-Bunker entdeckt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.