Alle Jagdpächter auf einen Klick

Polizei arbeitet mit Kataster für Wildunfälle

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Neues Kataster für Wildunfälle: Die hessische Polizei hat seit Januar Zugriff auf ein Wildunfallkataster. Für die Beamten bedeutet das eine Arbeitserleichterung, weil sie die zuständigen Pächter nach Unfällen schneller finden.

Waldeck-Frankenberg. 1100 bis 1400 Wildunfälle gab es seit 2011 jedes Jahr in Waldeck-Frankenberg. Für die Polizei heißt die Suche nach dem betreffenden Jagdpächter eines Gebiets nach einem solchen Unfall viel Arbeit.

Ab sofort geht das schneller. Hessenweit gibt es nun ein Wildunfallkataster. Mit einem Klick könne man herausfinden, welcher Jagdpächter zuständig sei, sagt Torsten Werner, Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen.

Ist ein Autofahrer mit Reh oder Wildschwein zusammengestoßen, wählt er entweder den Notruf 110, ruft die örtliche Dienststelle an oder gibt dort den Unfall direkt an. Die Polizei nimmt den Unfall auf, und fährt zum Ort des Geschehens. Der Unfallort wird für den Jagdpächter markiert.

„Bis vor kurzem mussten die Jagdpächter arbeits- und zeitaufwendig mittels Excel-Tabellen recherchiert werden“, heißt es in einer Mitteilung des Landeskriminalamts. Mit dem nun eingesetzten Wildunfallkataster könne die Polizei nicht nur den Unfall und die Koordinaten zum Unfallort erfassen, sondern auch den Pächter ausfindig machen. Das beschleunige alles und sei für die Polizei eine Arbeitserleichterung, sagt Torsten Werner. In ganz Hessen gibt es rund 4000 Jagdpächter, in Waldeck-Frankenberg sind es laut Auskunft des  Landkreises rund 600 Jagdpächter.

Mehr über das Kataster lesen Sie in der gedruckten Ausgabe.

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