Betrüger buchten 1000 Euro vom Bankkonto einer Frau ab

Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg warnt vor „Phishing“ und gibt Tipps zum Online-Banking

Blaulicht von der Polizei
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Die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg warnt vor einer Betrugsmasche beim Online-Banking. (Symbolbild)

Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche beim Online-Banking. „Immer wieder versuchen Betrüger mit gefälschten Mails oder SMS, ihre Opfer auf gefälschte Seiten zu locken“, sagt Dirk Richter, Pressesprecher der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg.

Waldeck-Frankenberg – Bei einer Frau aus Frankenberg seien am Montag durch dieses „Phishing“ über 1000 Euro von ihrem Konto abgebucht worden.

Nach Angaben der Polizei hatte die Frau eine SMS erhalten, die aussah wie eine Nachricht ihrer Sparkasse. Mit der Nachricht wurde sie aufgefordert, eine bestimmte Zahlenkombination („Push-TAN“) zu erneuern. Da die Frau davon ausging, dass die Kurznachricht tatsächlich von ihrer Sparkasse versandt wurde, hielt sie sich an die Aufforderung und folgte einem Internetlink. Auf der angeblichen Internetseite der Sparkasse, die der echten Seite täuschend ähnlich sah, gab die Frau auch ihre Geheimnummer (PIN) ein. Kurze Zeit später musste sie feststellen, dass sie auf Betrüger reingefallen war. Von Ihrem Konto waren mehr als 1000 Euro abgebucht worden.

Laut Polizeisprecher Richter ist das kein Einzelfall: „Es melden sich immer wieder Bürger aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg bei der Polizei und berichten, dass sie Mails oder SMS bekommen haben, die vortäuschen, von der heimischen Bank oder Sparkasse versandt worden zu sein.“

Folgende Tipps gibt die Polizei für solche Fälle:

  • Ihre Bank fordert Sie niemals dazu auf, per E-Mail Ihre PIN, TAN oder andere persönliche Daten zu übermitteln.
  • Achten Sie beim Online-Banking darauf, dass die Kommunikation verschlüsselt erfolgt.
  • Prüfen Sie die Echtheit der Bank-Webseite. Geben Sie die Internet-Banking-Adresse Ihrer Bank immer selbst in den Webbrowser ein.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Phishing-Warnungen auf der Internetseite Ihrer Bank.
  • Schützen Sie Ihren Computer durch aktuelle Antivirenprogramme. Manche Banken bieten die Möglichkeit, den eigenen Computer auf Sicherheitsrisiken hin zu überprüfen.
  • Öffnen Sie keine Mails unbekannter Absender. Klicken Sie nicht auf darin enthaltene Links.
  • Wenn Sie bereits auf den Link geklickt haben und Zugangsdaten eingegeben haben, informieren Sie unverzüglich Ihre Bank oder Sparkasse. Lassen Sie Ihren Onlinebanking-Zugang sperren. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

(nh/off)

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