Einen Fahrer erwartet ein Bußgeld von 600 Euro

Polizeikontrollen an Ostern: Einer war 83 km/h zu schnell

Waldeck-Frankenberg. Dass der Verkehrsdienst der Polizei auch an den Osterfeiertagen Radarmessungen im Kreis durchführte, mussten einige Verkehrsteilnehmer schmerzhaft erfahren.

Einen Fahrer erwarten ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. Er war auf der Bundesstraße bei Korbach 83 km/h zu schnell.

Am Karfreitag waren die Beamten zwischen 10 und 15.30 Uhr auf der Korbacher Umgehungsstraße, Fahrtrichtung Frankenberg, im Einsatz. In diesem Zeitraum fuhren 671 Fahrzeuge durch die Kontrolle. 8,5 Prozent waren zu schnell, so dass die Beamten in 41 Fällen ein Verwarnungsgeldverfahren einleiteten, teilte die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg am Dienstag nach Ostern mit.

16 Fahrzeuge waren sogar so schnell, dass ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden musste. Das heißt, dass neben dem Bußgeld auch noch Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei fällig werden.

„Den Vogel schoss ein Golf-Fahrer aus einem Vöhler Ortsteil ab“, heißt es im Polizeibericht: Er raste mit 183 km/h durch die Kontrolle - erlaubt waren 100 km/h. Das kommt ihn jetzt teuer zu stehen. Er muss nicht nur mit einem Bußgeld in Höhe von 600 Euro rechnen, auf ihn kommen auch noch zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot zu.

Am Ostermontag kontrollierten die Beamten zwischen 10.30 und 15 Uhr auf der Ederseerandstraße in Waldeck-West in einer 30er-Zone. In diesem Zeitraum durchfuhren 440 Fahrzeuge die Messstation. Das Ergebnis war laut Polizei erschreckend: 42 Prozent der Fahrzeuge waren zu schnell, so dass die Beamten in 157 Fällen ein Verwarnungsgeld aussprachen und in 28 Fällen ein Bußgeldverfahren einleiteten. Die schnellste Geschwindigkeit die hier gemessen wurde, betrug 72 km/h. Das bedeutet für den Audi-Fahrer aus dem Landkreis Kassel, dass er mit einem Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkten und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen muss.

„Besonders an den Messergebnissen in der Tempo-30-Zone kann man sehen, wie wichtig es ist, Geschwindigkeitsbeschränkungen zu überwachen. Verkehrsteilnehmer müssen zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Verkehrskontrollen rechnen“, sagte Karsten Grebe vom Verkehrsdienst.

Und die Beamten stellten außerdem fest: Es gibt nach wie vor Fahrzeugführer, die sich während der Fahrt nicht anschnallen. Allein am Ostermontag stellte die Polizei an den beiden Messstellen zehn solcher Gurtverstöße fest. (nh/jpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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