Rad- und Wanderwege: Rosenthals Bürger fordern bessere Beschilderung

Ein Blick auf Rosenthal mit der Kirche als Mittelpunkt: Die Bürger der Stadt sind im Großen und Ganzen mit den Freizeitmöglichkeiten zufrieden, wünschen sich aber beispielsweise eine bessere Beschilderung an den Wander- und Radwegen. Fotos: Moniac

Rosenthal. Die Themen Freizeit, Kultur und Tourismus standen im Mittelpunkt einer zweiten Bürgerversammlung in Rosenthal, bei der die Ergebnisse der Fragebogenaktion zu den Lebensbedingungen im Ort vorgestellt wurden.

Vor allem die Verbesserung der Beschilderung an den Wander- und Radwegen ist den Bürgern wichtig.

„Die meisten Menschen verbinden mit dem Namen Rosenthal den Begriff der ‘Kleinstadt im Grünen’“, eröffnete Walter Mengel den Komplex „Freizeit“. So seien die Aktivitäten Wandern und Radfahren für Einheimische wie für Touristen gleichermaßen von Bedeutung.

Die Erschließung der Wanderwege wurde von den meisten Befragten als gut empfunden. Wünsche zur Verbesserung bezogen sich auf eine noch genauere Beschilderung mit beispielsweise Kilometerangaben oder auf die Integration eines Trimm-dich-Pfades.

Das Gespräch mit Vertretern des Vereins für naturnahe Erholung ergab, dass einige Wünsche, zum Beispiel der nach einer Jausenstation, kaum realisierbar seien.

Die Radwanderwege werden allgemein mit Gut bewertet, wobei zusätzlich eine Rundfahrstrecke in der Gemarkung Rosenthal gewünscht wird. Bemängelt wurde die Beschilderung auf einigen Waldstrecken.

Das kulturelle Angebot, zu dem Otfried Vaupel die Fragebogenergebnisse vorstellte, bekam insgesamt nur die Note Ausreichend. Vermisst wurden hauptsächlich Konzerte, auch solche für junge Leute. Die Veranstaltung „Rock am Galgenberg“, die vor Jahren eingestellt wurde, wurde als positives Beispiel genannt.

Zum Wunsch nach mehr Tanzveranstaltungen wurde von den Vereinsvertretern moniert, dass bei derlei Events die Besucherzahlen sehr zu wünschen übrig ließen.

Für viele Rosenthaler hat das Heimatfest eine herausragende Bedeutung. Von den Kritikern wurde vor allem die Lautstärke im Zelt beklagt, außerdem der überhand nehmende Alkoholkonsum. Im Vergleich zu früheren Zeiten sei hauptsächlich die jüngere Generation auf dem Fest anzutreffen, bemängelten die Kritiker. Die Veranstalter sollten darüber nachdenken, wie hier Abhilfe geschaffen werden könnte. Die Einrichtung einer Heimatstube fanden sehr viele Befragte gut. Unklar ist allerdings, was genau darin stattfinden solle. Otfried Vaupel: „Der gute Wille ist da, aber wir brauchen auch ein tragfähiges Konzept und eine solide Finanzierung.“ (zmm)

Was die Bürger in Rosenthal von der touristischen Ausrichtung ihrer Stadt halten, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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