Vermeintliches Opfer hat gestanden

Raubüberfall auf 29-Jährigen in Marburg war nur erfunden

Marburg. Am Ende war die ganze Geschichte um einen Raubüberfall in Marburg auf einen 29-Jährigen nur erfunden - vom vermeintlichen Opfer selbst.

Das vermeintliche Opfer eines Raubüberfalls in Marburg - ein 29-Jähriger - verstrickte sich bei seinen Aussagen vor der Polizei in Widersprüche und gab letztlich zu, sich die ganze Geschichte nur ausgedacht zu haben. Das teilte am Dienstag die Marburger Polizei mit.

Er hatte zunächst angegeben, dass er am 13. Juni um 5.50 Uhr in der Straße Am Richtsberg von einem mit einem schwarzen Tuch Maskierten mit einem spitzen Gegenstand bedroht und zur Herausgabe von Bargeld und Handy gezwungen worden sei.

Die Polizei leitete daraufhin eine Fahndung ein.

Warum der junge Mann der Polizei die Geschichte auftischte, das stand am Dienstag noch nicht eindeutig fest.

Rubriklistenbild: © dpa

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