Reddighäuser Hammer investiert weitere sechs Millionen Euro

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Betriebsbesichtigung: Landrat Dr. Reinhard Kubat (3. von links) informierte sich am Mittwoch vor Ort über die aktuelle Unternehmensentwicklung am Reddighäuser Hammer. Mit im Bild: (von links) Landkreis-Büroleiter Erhard Ritter, Kaufmännischer Leiter Andreas Koch, Geschäftsführer Dr. Frank Grote, Mitarbeiter André Feisel, Vertriebsleiter Ralf Häusler und Betriebsratsvorsitzender Bernd Kuhn.

Reddighausen. Das Unternehmen Frank Walz- und Schmiedetechnik wird in diesem Jahr weitere sechs Millionen Euro in seinen Standort am „Reddighäuser Hammer" investieren.

Geplant sind unter anderem der Neubau einer 1200 Quadratmeter großen Werkzeughalle sowie die Einrichtung einer neuen Härtelinie und einer neuen Schmiedelinie. Bereits im vergangenen November hatte die Firma Frank im Hatzfelder Stadtteil für einen neuen 3-D-Laser eine Million Euro ausgegeben.

„Unser Investitionsvolumen für die beiden Jahre 2014 und 2015 in Reddighausen beläuft sich auf insgesamt rund zehn Millionen Euro“, berichtete Frank-Geschäftsführer Dr. Frank Grote am Mittwoch Landrat Dr. Reinhard Kubat. Der Landrat informierte sich bei einem Ortstermin über das Unternehmen im Oberen Edertal. „Diese Investitionen tragen zur Sicherung des Standorts Reddighausen bei, bis zum Ende des Jahres soll alles stehen“, betonte Grote. Erst im vergangenen Oktober hatte Frank eine neue Halle eingeweiht.

Mit besonderem Stolz präsentierte der Frank-Geschäftsführer dem Landrat die neueste Errungenschaft des Unternehmens: einen 3-D-Laser. „Früher wurden die Teile ausgestanzt, heute werden sie ausgelasert“, erklärte Grote. Für die Bearbeitung eines Rohlings brauche der 3-D-Laser nur 45 Sekunden, schon im November sei das neue Gerät eingebaut worden.

Grote: „Wir haben in der Halle extra noch Platz gelassen, damit noch ein weiterer 3-D-Laser daneben passt.“ Nach seinen Worten werden an der neuen Technologie gegenwärtig zwei Mitarbeiter ausgebildet, diese Zahl solle bei Bedarf erhöht werden. Mit dem Laser könne ein kompletter Arbeitsgang eingespart werden.

„Was den Mittelstand angeht, sind wir in der Region das erste Unternehmen, das mit einem 3-D-Laser arbeitet“, sagte der Frank-Geschäftsführer: „Der Roboter hat fünf Arme, für die Arbeit damit brauchen die Mitarbeiter auch räumliches Denken.“ Mit 2-D-Lasern wird am Reddighäuser Hammer schon seit fünf Jahren gearbeitet. (mjx)

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