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Waldeck-Frankenberg: Landkreis weist auf Regeln für sicheren Wasserspaß hin

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Niedrigwasser am Diemelsee bei Heringhausen: Die Stormbrucher Brücke sollte bei diesem Wasserstand keinesfalls als Sprungbrett benutzt werden. Das ist lebensgefährlich.
Niedrigwasser am Diemelsee bei Heringhausen. © Lutz Benseler

Eder- und Diemelsee laden trotz Niedrigwasser bei diesen anhaltend warmen Temperaturen zum Abkühlen ein. Gleiches gilt für den Twistesee, dessen Pegel weniger stark gesunken ist. Dabei ist die offizielle Badesee-Saison seit dem 11. August beendet – das Wetter ist aber weiterhin sommerlich, sodass es auch in diesen Tagen noch viele Menschen an die Seen zieht.

Waldeck-Frankenberg – Für einen sicheren Badespaß gibt der Fachdienst Gesundheit des Landkreises einige Tipps.

Um einen gesundheitlich unbedenklichen Badespaß im Sommer zu gewährleisten, überprüft der Fachdienst Gesundheit des Landkreises innerhalb der Badesaison in regelmäßigen Abständen die Wasserqualität der Seen in Waldeck-Frankenberg. Dabei werden Sichttiefe, Temperatur und der pH-Wert des Wassers an der Badestelle gemessen (wir berichteten).

Die Werte geben Aufschluss darüber, ob das Gewässer möglicherweise zu einer verstärkten Algenbil-dung neigt. So können zum Beispiel manche Blaualgen Toxine bilden, die bei Verschlucken bei Menschen und Tieren Erkrankungen verursachen. Vor allem nach dem Ende der Saison bilden sich auf den Seen aber grüne Algenteppiche. „Unsere Kontrolleure konnten bereits ein geringes Aufkommen der Algen an den Badeseen beobachten. In den kommenden Tagen und Wochen werden die Algen jedoch verstärkt auftreten – dies ist ein normaler natürlicher Prozess im Spätsommer“, berichtet der Leiter des Fachdienstes Gesundheit, Thomas Hetche. „Badende sollten darauf achten, möglichst wenig damit in Kontakt zu kommen.“

Grundsätzlich gilt – innerhalb wie außerhalb der Badesaison – darauf zu achten, möglichst wenig Wasser zu schlucken und sich nach dem Besuch am Badesee gründlich abzuduschen. Grundsätzlich sollte bei Symptomen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder allergischen Reaktionen ein Arzt aufgesucht werden. Innerhalb der Badesaison überprüft der Landkreis die Gewässer engmaschig. „Auch wenn uns das Gesetz jetzt außerhalb der Saison nicht mehr dazu verpflichtet, haben wir weiter die Gewässer im Blick – gerade jetzt bei dem spätsommerlichen Wetter“, so Hetche. So sei das Baden in den Seen nach der Badesaison weiterhin möglich. „Man sollte aber auch selbst die Augen nach möglichen Gefahren offenhalten.“  red

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