EU-Gelder für nachhaltige Entwicklung

Region Burgwald-Ederbergland zeigt verwirklichte Leader-Projekte

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Über 250 geförderte Projekte: Regionalmanagement und Bürgermeister der Region stellen die neue Broschüre des Vereins Region Burgwald-Ederbergland vor.

Waldeck-Frankenberg. Eine neue Broschüre des Vereins Region Burgwald-Ederbergland informiert über mehr als 250 Projekte, die mit europäischen Fördergeldern  realisiert wurden.

Auf einer beiliegenden Karte sind die 99 wichtigsten Projekte aus den Bereichen Klimaschutz, Natur, Leben, Arbeit, Tourismus und Regionalkultur abgebildet, die mit dem Förderprogramm Leader in der Region umgesetzt wurden.

Seit 1995 flossen daraus, ergänzt mit hessischen Landesmitteln, knapp sechs Millionen Euro in eine regionale nachhaltige Entwicklung. „Die Broschüre ist jedoch nicht nur ein Rückblick, sondern weist auch auf neue Projekte hin“, sagte Regionalmanager Stefan Schulte bei deren Vorstellung im Hatzfelder Bürgerhaus. Darin enthalten sind auch Informationen zum Verein und der Premiumwanderregion, zudem kommen Menschen zu Wort, die sich bereits in der Region engagieren und in den Verein einbringen. „Wir wollen mit der Broschüre aufzeigen, dass die Region davon lebt, dass sich die Menschen einbringen“, erklärte Schulte. Zudem werde auf den 20 Seiten die Vielfältigkeit der Fördermöglichkeiten deutlich.

Leader sei das wohl beste Förderprogramm in Europa, da die Region aktiv mitbestimmen könne. Mehr als 2000 Regionen beteiligen sich europaweit daran. „Seit der letzten Förderphase sind nahezu alle hessischen Regionen flächendeckend dabei.“ Seit der Anerkennung als Leader-Region im Februar dieses Jahres habe der Vorstand 24 Projekte beraten, von denen bereits 15 bewilligt wurden, berichtete der Vorsitzende der Region Burgwald-Ederbergland, Kai-Uwe Spanka den anwesenden Bürgermeistern. Vier Projekte wurden abgelehnt, der Rest auf 2016 verschoben. Ein Jahr der sieben Jahre dauernden Förderphase gehe immer für Bewerbungen drauf. „Wir sind eine der Regionen, die relativ früh mit dem Projektbeginn starten“, sagte Spanka.

Zum bereits vierten Mal in Folge wurde die Region Burgwald-Ederbergland als Leader-Region bis zum Jahr 2020 bewilligt. „An Zuschüssen stehen uns bis dahin noch 2,1 Millionen Euro zur Verfügung“, sagte Schulte. Der Invest in die Region sei allerdings wesentlich höher, da kein Projekt zu 100 Prozent gefördert werde. Vereine, Kommunen oder Privatleute, die das Projekt einreichen, hätten immer einen Komplementäranteil.

Zudem wies Schulte auf die 80 Hinweistafeln zu den Projekten mit QR-Code hin, mithilfe dessen Interessierte über das Smartphone weitere Informationen zu dem jeweiligen Projekt im Internet abrufen können.

Vielfältigkeit macht auch die in diesem Jahr bereits bewilligten 15 Projekte der Region Burgwald-Ederbergland aus. 

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