Rinderzüchter Karl Mütze erhielt Staatsehrenpreis

Vier Generationen und Gäste: Der Geehrte Karl Mütze (Mitte) mit (von links) Mutter Anneliese Mütze, Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein, Ehefrau Irene Mütze, Sohn Michael Mütze, Andreas Sandhäger (Landesbetrieb Landwirtschaft), Tochter Kerstin Grosche mit ihrer Tochter Aurelia und Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Foto: mjx

Geismar. Der Geismarer Landwirt Karl Mütze ist für seine herausragenden Züchtererfolge mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet worden.

Bei der Kreistierschau in Frankenberg wurde seine Schwarzbunte „Milka“ zur „Miss Waldeck-Frankenberg“ gekürt, im vergangenen Jahr erhielt mit „DM Myrthe“ ebenfalls eine Schwarzbunte aus dem Stall von Karl Mütze aus Geismar in Alsfeld den Titel „Hessenchampion“. Zudem erreichten seine Kühe in den vergangenen Jahren mehrfach Spitzenplätze auf Landesebene. Jetzt erhielt Landwirt Mütze den Staatsehrenpreis.

Damit würdigt Staatsministerin Priska Hinz das Lebenswerk des 63-Jährigen und die herausragenden Leistungen in der Rinderzucht. Im Kreise seiner Familie bekam Mütze Zinnteller mit Gravur und Urkunde aus der Hand von Andreas Sandhäger, Direktor des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen, überreicht.

„Die Auszeichnung soll Persönlichkeiten honorieren, die in besonderer Weise zur positiven Entwicklung der Rinderzucht in Hessen beigetragen haben“, hob Sandhäger in seiner Laudatio hervor. Dabei erinnerte er daran, dass der Staatsehrenpreis unter den 3000 Rinderzüchtern in Hessen jährlich nur ein Mal vergeben wird - und ein Züchter könne diesen Preis auch nur ein Mal im Leben erhalten.

Der landwirtschaftliche Betrieb von Karl Mütze sei eine herausragende Säule der Rinderzucht in Hessen, sagte Sandhäger bei der Preisverleihung. Auch Beispiele nannte Sandhäger: „Die Manitoba-Tochter Doris nähert sich den 150 000 Litern und nimmt damit hessenweit eine Ausnahmestellung ein.“

Der Betrieb arbeite hochprofessionell, auch in den Bereichen Fruchtbarkeit und Nutzungsdauer liege die Milchviehherde von Mütze weit über Landesdurchschnitt. „In Geismar leistet der Betrieb auf breiter Basis einen enormen Beitrag zur Verbesserung der züchterischen Qualität.“

In seine Lobesworte schloss Sandhäger auch Junior Michael Mütze ein: Der 32-Jährige habe maßgeblichen Anteil an den züchterischen Leitungen, insbesondere an den Erfolgen der Herde mit dem Herdennamen „Doppel M. " (mjx)

Wer in jüngster Zeit aus Waldeck-Frankenberg bereits den Preis erhielt und wer alles zum Gratulieren nach Geismar gekommen war, das lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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