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Rohbau am Kindergarten Sachsenberg steht - Eröffnung Ende Mai 2023

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Von: Marianne Dämmer

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Kindergarten-Anbau in Sachsenberg: Über den Baufortschritt und die Kosten informierte Architekt Klaus Thielemann die Mitglieder des Magistrats und Fraktionsvorsitzenden des Lichtenfelser Parlamentes.
Kindergarten-Anbau in Sachsenberg: Über den Baufortschritt und die Kosten informierte Architekt Klaus Thielemann die Mitglieder des Magistrats und Fraktionsvorsitzenden des Lichtenfelser Parlamentes. © Marianne Dämmer

Die Erweiterung des Kindergartens in Sachsenberg geht voran, der Rohbau steht, Im Januar beginnt der Innenausbau.

Lichtenfels-Sachsenberg – Über den Fortschritt der Bauarbeiten informierte Architekt Klaus Thielemann am späten Donnerstagnachmittag vor Ort die Mitglieder des Magistrats und die Fraktionsvorsitzenden des Lichtenfelser Stadtparlaments. „Wir liegen sehr gut im Zeitplan, die anvisierte Eröffnung bleibt wohl bei Mai 2023“, sagte Thielemann.

„Wir haben angesichts der ersten Abrechnungen auch die Hoffnung, dass wir unter den angedachten Kosten bleiben“, formulierte Thielemann vorsichtig, was positiv aufgenommen wurde: Die Kostenschätzung war zuletzt im September im Rahmen der allgemeinen Teuerungen von den beim Planungsstart errechneten rund 700 000 Euro auf 800 000 Euro inklusive Mehrwertsteuer gestiegen.

Festfördergelder in Höhe von insgesamt 419 000 Euro wurden zugesagt vom Bund, der 198 000 Euro aus dem Programm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ zusteuert, dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, der 150 000 Euro trägt und dem Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche, das 71 000 Euro beisteuert. Den Rest muss die Stadt schultern – jede Kostensenkung ist da willkommen.

„Gute Energieeffizienz“

Bereits seit drei Jahren ist klar, dass der erst 2016 erbaute Kindergarten gemäß des gesetzlichen Anspruchs um eine Gruppe vergrößert werden musste, weil die Kinderzahlen entsprechend gestiegen sind. Da ein Anbau so schnell nicht zu realisieren war, hat die Stadt die Ausnahmegenehmigung erhalten, eine Gruppe im ehemaligen Kindergarten in der Stadtmitte zu betreuen, erinnerte Bürgermeister Henning Scheele bei der Besichtigung.

Der Anbau, über einen Windfang mit dem bisherigen Kindergarten verbunden, ist in Holzbauweise erstellt, starke Dämmung und 3-fach-Verglasung schaffen eine gute Energieeffizienz, so Thielemann. Durch eigene Stromversorgung, Wärmepumpe und Photovoltaik werde das Gebäude zudem völlig autark betrieben, erklärte der Architekt. „Sinkt die Nachfrage nach Kita-Plätzen irgendwann, kann das Haus anderweitig eingesetzt werden, etwa für karitative Zwecke“, sagte Henning Scheele.

Mit dem Innenausbau soll im Januar 2023 begonnen werden, dann kämen die Fenster. Innen sollen abgehängte, gedämmte Decken sowie gedämmte Wände und Linoleumboden für eine angenehme Akustik sorgen. Mit den Arbeiten betraut worden seien nach Möglichkeit Firmen aus der Region. Es seien etliche Baugrundstücke an junge Familien verkauft worden, auch die Nachfrage nach Kindergartenplätzen bleibe aktuell hoch, alle Kindergärten seien „gut voll, das freut uns“, so Bürgermeister Scheele. (Von Marianne Dämmer)

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