Rollentausch: Lehrer arbeiten für einen Tag im Schmiedewerk

Rollentausch: Hier erklärt der Auszubildene Nils Stahl (rechts) seinem ehemaligen Lehrer Peter Weber, wie man richtig schweißt. Nils macht eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Foto: Heinz

Reddighausen. Werkbank statt Tafel: Fünf Lehrer haben sich in die Produktionshallen des Reddighäuser Hammers gewagt. Sie wollen ihren Schülern für die Berufswahl einen typischen Arbeitstag vorstellen.

Wolfgang Werth, Fachleiter für Arbeitslehre an der Gesamtschule Battenberg, Volker Gülich und Marcel Himmelmann von der Ortenbergschule Frankenberg, Daniel Hain von der Friedrich-Trost-Schule Frankenberg und Peter Weber von der Gesamtschule Battenberg machen mit bei „Ein Tag im Betrieb für Lehrer“, der vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft initiiert wurde. In jedem Schuljahr gibt es sechs dieser Einsätze für Lehrer.

„Wir wollen versuchen, in die Arbeitswelt einzutauchen und die Erlebnisse an unsere Schüler weiterzugeben“, sagte Wolfgang Werth über die Ziele dieses Projekts. „Das ist sinnvoll, weil wir die Arbeit vor Ort konkret erleben und sehr viel Praxis mitnehmen.“

Andreas Koch, kaufmännischer Leiter der Firma Frank, ergänzt: „Wichtig ist für die Schüler ja auch zu wissen, wie die Firma strukturiert ist und welche Möglichkeiten der Beschäftigung es hier für sie gibt.“ (che)

Was den Lehrern von diesem ungewöhnlichen Arbeitstag besonders in Erinnerung bleibt, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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