Rosenthal gründet Kommission zur Aufnahme von Asylbewerbern

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Rosenthal. Die Stadt Rosenthal hat in ihrer Sitzung am Montagabend im Rathaus eine neunköpfige Kommission zur Aufnahme von Asylbewerbern gebildet.

Dieser Kommission gehören neben Bürgermeister Hans Waßmuth als Vorsitzendem der Erste Stadtrat Erich Kirchhainer und Stadtrat Jörn Eberling an.

Zudem wählte das Parlament aus seinen Reihen die Stadtverordneten Konrad Trust (FDP), Dr. Wolfgang Lay (FDP), Dirk Golde (CDU), Thomas Hiepe (CDU), Horst Balzer (Bürgerliste Roda) und Nicole Kahler (Bürgerliste Roda) in die Kommission. Die Abstimmung verlief einstimmig.

„Auch in Rosenthal werden Asylbewerber ankommen“, sagte Bürgermeister Waßmuth, deshalb müsse sich die Stadt auf die Aufnahme von Flüchtlingen vorbereiten: „Die Zuweisungszahlen pro Woche steigen rapide an. Die Zuweisung erfolgt, drei Tage später sind die Flüchtlinge da.“

In diesem Zusammenhang teilte der Bürgermeister auch mit, dass die Stadt Rosenthal den Nachbarkommunen, die in ihren Sporthallen bereits Flüchtlinge aufnehmen, die Mitnutzung der örtlichen Sport- und Kulturhalle anbietet: „Dies ist jedoch nur unter Einhaltung des Belegungsplanes möglich.“

Mit den außerörtlichen Vereinen müssten entsprechende Absprachen stattfinden. Gegebenenfalls müssten aber auch Flüchtlinge im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht werden. „Das sind genau die Themen, die die Kommission betreffen“, sagte Stadtverordnetenvorsteher Konrad Trust.

Die Kommission müsse möglichst schnell ihre Arbeit aufnehmen, merkte Dr. Wolfgang Lay (FDP) an: „Wir müssen ständig für die Aufnahme von zehn bis 15 Flüchtlingen gewappnet sein.“ Klaus Schleiter (CDU) forderte eine ständige Transparenz des Flüchtlingsaufkommens in Rosenthal - und sei es durch außerordentliche Parlamentssitzungen. Dirk Golde (CDU) regte Informationen für die Einwohner in Form von Bürgerversammlungen an. (mjx)

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