Tempolimit soll Verkehrssicherheit Am Dammrasen erhöhen

Ausschüsse sind für eine 30er-Zone in Rosenthal

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Ortstermin: (von links) Bürgermeister Hans Waßmuth, Protokollführer Erwin Peter sowie Andre König und Volker König vom Verkehrsdienst de r Polizei trafen sich mit den Ausschüssen des Rosenthaler Parlaments in der Straße Am Dammrasen. 

Rosenthal – Zwei Parlamentsausschüsse haben sich für eine 30er-Zone Am Dammrasen in Rosenthal ausgesprochen.

Die Beschlüsse waren jeweils einstimmig: Sowohl der Ausschuss für Bauen, Agrar und Forsten als auch der Haupt- und Finanzausschuss des Rosenthaler Parlaments haben sich nach einem Ortstermin mit Vertretern des Verkehrsdienstes der Polizei für eine Tempo-30-Zone in der Straße Am Dammrasen in Rosenthal ausgesprochen.

Damit soll dort die Verkehrssicherheit erhöht werden. Eine endgültige Entscheidung hierzu treffen die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am 29. Juni.

Wie bereits berichtet, gibt es schon seit Jahren Klagen der Anwohner, dass in der Straße Am Dammrasen – vor allem zu den Stoßzeiten – Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs seien. Zudem werde die parallel zum Obertor verlaufende Strecke als Abkürzung genutzt, um an Lastwagen vorbeizukommen, die auf der Durchgangsstraße unterwegs sind.

„Vor allem morgens zwischen 6 und 8 Uhr und abends zwischen 16 und 18 Uhr preschen die Leute hier durch“, beklagte einer der Anwohner, die an dem Ortstermin teilnahmen.

„Eine Tempo-30-Zone ist hier möglich“, sagte der Leiter des regionalen Verkehrsdienstes der Polizei Waldeck-Frankenberg, Volker König. Angeordnet werde die Einrichtung einer solchen Zone nach vorangegangener städtebaulichen Planung von der Straßenverkehrsbehörde im Einvernehmen mit der Stadt. „Ich gehe davon aus, dass das klappt“, sagte König.

Eine Tempo-30-Zone biete den Vorteil, dass keine baulichen Änderungen nötig seien. Andererseits dürften in einer 30er-Zone aber auch keine zusätzlichen Maßnahmen wie Schwellen oder Poller installiert werden. Damit sind diese im Vorfeld ebenfalls diskutierten Lösungen vorerst vom Tisch.

„Zulässig wären versetzte Parkbuchten“, teilte König mit. Dieser Vorschlag stieß aber auf Ablehnung: „Wenn wir da parken, passt hier kein Schlepper mehr durch“, betonte ein Anwohner.

Für die Geschwindigkeitskontrolle sei die Ordnungsbehörde zuständig, teilte Volker König mit und stellte klar: „Die Polizei kann nicht zusagen, dass wir hier zu bestimmten Zeiten stehen.“

Nach dem Willen der Ausschüsse soll aber auf jeden Fall die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung nach Einrichtung der 30er-Zone auch gezielt kontrolliert werden. Dirk Golde nahm eine entsprechende Empfehlung mit in den Beschluss auf.

Nach Auskunft vonBürgermeister Hans Waßmuth ist die Ordnungsbehörde Bad Wildungen für Kontrollen zuständig.

VON SUSANNA BATTEFELD

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