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Rosenthal: 1,27 Millionen Euro für Umgestaltung am Dammrasen

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Von: Susanna Battefeld

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Mit einem 3D-Modell vom geplanten Umbau des Areals stehen hier (von links) Ralph Schmidt vom Ingenieurbüro Gröticke, Rosenthals Bürgermeister Stefan Jakob, Erster Stadtrat Konrad Trust, Landrat Jürgen van der Horst, Magistratsmitglied Erich Kirchhainer, Architekt Ulf Möller sowie die Magistratsmitglieder Dieter Angersbach und Roland Doss an der Straße Am Dammrasen in Rosenthal.
Mit einem 3D-Modell vom geplanten Umbau des Areals stehen hier (von links) Ralph Schmidt vom Ingenieurbüro Gröticke, Rosenthals Bürgermeister Stefan Jakob, Erster Stadtrat Konrad Trust, Landrat Jürgen van der Horst, Magistratsmitglied Erich Kirchhainer, Architekt Ulf Möller sowie die Magistratsmitglieder Dieter Angersbach und Roland Doss an der Straße Am Dammrasen in Rosenthal. © Susanna Battefeld

Bürgermeister Stefan Jakob war die Freude anzumerken, als Landrat Jürgen van der Horst am Donnerstag, 22. Dezember, den Förderbescheid des Landkreises über 1,27 Millionen Euro für die geplante Umgestaltung der Straße Am Dammrasen in Rosenthal überbrachte.

Rosenthal – Landrat Jürgen van der Horst hat 1,27 Millionen Euro für Umgestaltung am Dammrasen übergeben. Das Geld kommt aus EU-Mitteln und aus dem Kommunalen Finanzausgleich. Der Landrat sprach von einem „guten Tag für Rosenthal“.

„Wir werden etwas Großes schaffen für die nächsten 50 Jahre“, sagte Bürgermeister Jakob euphorisch. Laut Jakob ist das mit 1,95 Millionen Euro veranschlagte Vorhaben, das unter der Regie des Planungsbüros Bioline über das hessische Dorferneuerungsprogramms finanziert wird, das größte Projekt, das die Stadt Rosenthal jemals umgesetzt hat.

„Das Projekt ist als zentrale Maßnahme zur Aufwertung des gesamten Ortsbildes geplant und soll auch zur Stärkung Rosenthals als Kernort mit der vorhandenen Infrastruktur für alle Ortsteile dienen“, teilte der Landkreis anlässlich der Bescheidübergabe mit. An der Planung waren auch die Bürger mit einem Workshop beteiligt.

Ziele der Umgestaltung stehen fest

Konkrete Ziele der Umgestaltung sind, den Verkehr in diesem Bereich zu reduzieren, öffentliche und Gewerbeflächen sinnvoll miteinander in Einklang zu bringen und Aufenthalts- und Veranstaltungsmöglichkeiten zu schaffen.

Vor allem die Entwicklung des Rodebachs und des Naturraums sowie die Nutzung des Bereichs als Wohnstraße sollen weiter vorangetrieben werden, um die Qualität des Wohnumfeldes durch eine passende Gestaltung zu erhöhen. Dabei soll das ansässige Gewerbe am Standort erhalten und gestärkt werden. Die Fahrbahnbereiche sollen künftig nicht nur als reine Verkehrsflächen dienen, sondern in Richtung Freianlagencharakter weiterentwickelt werden. Durch eine veränderte Verkehrsführung soll eine Verkehrsberuhigung erreicht werden. Auch die Bushaltestelle soll umgestaltet werden.

Konzept überzeugte den Landrat

„Das Konzept hat überzeugt“, betonte der Landrat und lobte die geplante Umgestaltung des Dammrasens als Vorzeigeprojekt der Dorferneuerung und wichtigen Impulsgeber. „Das ist gut angelegtes Geld.“ Van der Horst dankte auch den Entscheidungsträgern, die die Mittel für das Projekt freigegeben haben. „Ich wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung“, schloss er.

Architekt Ulf Möller und der geschäftsführende Gesellschafter des Ingenieurbüros Gröticke und Partner, Ralph Schmidt, skizzierten kurz den Werdegang der Planungen. „Wir wollen der Stadt Rosenthal ein Stück Leben zurückgeben“, sagte Möller und verwies unter anderem auf die geplanten Plätze zum Verweilen, die am Dammrasen entstehen sollen.

Schmidt lobte, dass in Rosenthal niemals gegeneinander gearbeitet worden sei. „Es waren immer Entscheidungsträger, die willens waren, das Projekt schnell umzusetzen“, sagte er. Die weitere Planung solle Ende Januar 2023 starten, sagte Jakob. „Wir wollen die Arbeiten bis zum Ende des Sommers vergeben haben, damit wir im Herbst 2023 starten können“, sagte er. (Susanna Battefeld)

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