Corona-Zahlen weiter ansteigend

In Rosenthal bleiben Schule und Kita geschlossen

Kita Pusteblume Rosenthal: Die Einrichtung bleibt auch nach den Osterferien vorsorglich wegen hoher Corona-Zahlen in Rosenthal geschlossen. Auch die Nicolaus-Hilgermann-Schule bleibt bis inklusive 23. April zu.
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Kita Pusteblume Rosenthal: Die Einrichtung bleibt auch nach den Osterferien vorsorglich wegen hoher Corona-Zahlen in Rosenthal geschlossen. Auch die Nicolaus-Hilgermann-Schule bleibt bis inklusive 23. April zu.

Die Kindertagesstätte und die Nicolaus-Hilgermann-Schule in Rosenthal bleiben auf Anordnung des Landkreises auch nach den Osterferien wegen weiter steigenden Corona-Zahlen vorerst noch eine weitere Woche geschlossen.

Rosenthal - Die Kita Pusteblume und auch die Nicolaus-Hilgermann-Schule in Rosenthal bleiben wegen hoher Corona-Zahlen vorsorglich geschlossen. Dies hat der Landkreis gemeinsam mit dem Träger der Kita, der Stadt Rosenthal, und dem Staatlichen Schulamt in Fritzlar abgestimmt. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wird vom Landkreis erlassen. Beide Einrichtungen sind zunächst bis inklusive 23. April zu. Auch Projekttage, die während der Osterferien in der Schule stattfinden sollten, werden eingestellt.

In Rosenthal sind die bestätigten Fälle mittlerweile auf den Höchststand von 40 aktuell infizierten Personen geklettert. Innerhalb der letzten sieben Tage sind bei lediglich rund 2200 Einwohnern in Rosenthal 17 neue Infektionen aufgetreten, was im Vergleich zum ganzen Landkreis mit 184 Neuinfizierten bei 156 320 Einwohnenden im gleichen Zeitraum den rund 6,6-fachen Wert darstellt, erläutert der Landkreis.

„Aktuell steigen die Zahlen weiter an. Fast alle Personen, die vorsorglich unter Quarantäne gestellt wurden, sind mittlerweile positiv getestet worden“, berichtet der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent des Landkreises Karl-Friedrich Frese. „Daher haben wir vorsorglich noch weitergehende Schutzmaßnahmen in die Wege geleitet.“ Eine Notbetreuung für Kinder, deren Betreuung nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann, darf eingerichtet werden – sowohl in der Grundschule, als auch in der Kindertagesstätte, teilt der Landkreis mit. Für Details können sich Eltern an die beiden Einrichtungen wenden. Der Landkreis weist aber darauf hin, dass die Notbetreuung im Rahmen des Infektionsschutzes auf absolute Ausnahmefälle beschränkt werden sollte.

Auch von privat organisierten Betreuungen sollte abgesehen werden, da es aktuell darum geht, persönliche Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu beschränken, um die Pandemie-Entwicklung einzudämmen. Zu diesem Ziel sollen darüber hinaus in Abstimmung mit der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg und dem Ordnungsamt der Stadt Rosenthal die Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln nochmals verstärkt werden.

„Es geht hier nicht darum, die Menschen zu maßregeln, sondern den Infektionsschutz bestmöglich zu gewährleisten – zur Sicherheit aller“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete. Er betont aber auch: „Viele Menschen vor Ort leisten bereits ihren Beitrag, halten sich an die Vorgaben und Bestimmungen und ziehen gemeinsam an einem Strang, um die Situation im Griff zu behalten. Genauso müssen wir aber jetzt weitermachen und dürfen nicht lockerlassen.“

Das sieht auch der Bürgermeister der Stadt Rosenthal, Hans Waßmuth so: „Wir haben aktuell in unserer Stadt ein Infektionsgeschehen, was wir nur alle gemeinsam eindämmen können, indem wir Solidarität zeigen und uns gemeinschaftlich an die Regeln halten.“ Er ruft daher alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, weiterhin achtsam und umsichtig zu sein.

Kreisweit seien in Waldeck-Frankenberg seit der vergangenen Woche wieder steigende Infektionszahlen mit dem Coronavirus zu verzeichnen, teilt der Landkreis mit.

In den vergangenen Wochen hatte es in Rosenthal besonders im Zusammenhang mit der Kindertagesstätte und der Grundschule vermehrt Infektionen gegeben.     nh/sub

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