Förderverein kritisiert Stadt Rosenthal

Im Freibad in Rosenthal fehlt es an Personal

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Spaß im Rosenthaler Freibad haben die Besucher auch auf unserem Bild – doch es steht kaum eigenes Personal für den Betrieb zur Verfügung, sagt der Förderverein. 

Nachdem ein langjähriger Mitarbeiter gekündigt hatte, wurde lange nach einer Badeaufsicht gesucht. Nun kann der Betrieb losgehen.

Laut Heinrich Mengel vom Förderverein ist die Stadt Rosenthal für den laufenden Badebetrieb und die Bereitstellung des benötigten Personals zuständig. 

Der Förderverein sei erst Ende April seitens der Stadtverwaltung darüber informiert worden, dass kein eigenes Personal zur Verfügung stehe, sagt Mengel. Der Grund: Die langjährige Aufsicht hatte gekündigt, ein anderer Mitarbeiter besaß keinen gültigen Badeaufsichtsschein.

Inzwischen wurden zwar einige Studenten gefunden, die die erforderlichen Prüfungen absolviert haben, sodass der Badebetrieb endlich losgehen kann, doch der Förderverein zeigt sich von den städtischen Gremien trotzdem enttäuscht.

„Hier ist einfach viel zu spät und mit zu wenig Intensität an einem Lösungskonzept gearbeitet worden“, sagt Mengel, der mit seinen Vorstandskollegen alle Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung des Badebetriebs ausschöpfen möchte.

Vor Saisonbeginn waren Reparaturen nötig

Er weist darauf hin, dass der Förderverein für die technische Betriebsbereitschaft des Freibades gesorgt habe. So seien bei den Vorbereitungen für die anstehende Saison neben der regelmäßigen Wartung verschiedene Reparaturen und Verbesserungen durchgeführt worden.

Zum Beispiel konnte eine schadhafte Pumpe, die zum Neupreis von über 4500 Euro angeboten wurde, durch Kontakte der Techniker des Vereins für unter 1000 Euro repariert werden, sagt Mengel. Ein gebrauchtes Gerät zur Beckenreinigung wurde für 5000 Euro erworben. „Das Becken muss schließlich gereinigt werden, auch wenn kein Badebetrieb stattfindet“, erklärt Mengel. Laut Verein war das Bad ab dem 5. Juni bei Wassertemperaturen von 24 Grad betriebsbereit, musste jedoch wegen der fehlenden Aufsicht geschlossen bleiben.

Die Stadt Rosenthal konnte sich zu der Kritik noch nicht äußern, da sich Bürgermeister Hans Waßmuth im Urlaub befindet.  

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