Programm im Jubiläumsjahr

Jubiläum in Roda: Das sind die Veranstaltungen zur 675-Jahr-Feier

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Das ist der Festausschuss 675 Jahre Roda: (von links) Volker Linne, Jörn Eberling, Bernd Kurzweil, Yvonne Fischer, Irene Noll, Christa Angersbach, Ute Dersch, Bernd Hoffmann und Simone Berghöfer-Hoffmann. 

Roda. Seit mehr als zwei Jahren planen die Rodaer ihre 675-Jahr-Feier. Sieben Veranstaltungen wird es geben, darunter auch ein Ausflug in die Geschichte. 

„Damit wollen wir zeigen, dass man in Roda nicht nur leben und wohnen, sondern auch etwas erleben kann“, sagt Ute Dersch vom Festausschuss. Jörn Eberling verweist auf das aktive Vereinsleben und darauf, dass sich die verschiedenen Interessen der Rodaer auch im abwechslungsreichen Festprogramm widerspiegeln.

Schon nach einigen Treffen des Festausschusses war klar: Es gibt in Roda keine – wie oft übliche – Festwoche, sondern eine Veranstaltungsreihe über das gesamte Jahr. Für jede der Veranstaltungen bildete sich ein Arbeitskreis, der die Organisation im Detail ausarbeitete. Insgesamt sind es etwa 35 Rodaer, die sich engagieren. „Wer aber noch mitmachen will, der kann das gerne tun und sich bei uns melden“, sagt Eberling.

Die Veranstaltungen: 

24. März: Geschichtsvortrag. Prof. Dr. Siegfried Becker, Kulturwissenschaftler und Ethnologe der Philipps-Universität Marburg, wird im Dorfgemeinschaftshaus ab 13.30 Uhr einen Vortrag halten und eventuell im Anschluss einen Rundgang durch Roda anführen. Im Kern soll es laut Becker im Vortrag um die Ersterwähnung gehen und die Hinweise darauf, dass Roda eventuell schon 400 Jahre früher gegründet wurde.

30. April: Maibaumaufstellen. Eine 10 Meter hohe Fichte, geschmückt mit einer prachtvollen Krone soll an diesem Abend in ein eigens dafür erstelltes Fundament gehoben werden. Sie wird das ganze Jahr dort verweilen und am Dorfbrunnen alle Feierlichkeiten als markanter Treffpunkt begleiten. Um 18 Uhr beginnt die Veranstaltung.

1. Mai: Um 10 Uhr wird die Köhlerwoche in Roda feierlich eröffnet. Der Kohlenmeiler wird angezündet, der zuvor vom Arbeitskreis Köhlern unter Anleitung der Köhler Heinz-Georg Müller und Gerhard Löchel errichtet wird. Der Meiler soll zehn bis 14 Tage brennen, bevor die Kohle geerntet und verkauft werden kann. Vor Ort wird ein Zelt mit Tischen und Bänken die Rast erleichtern. Außer Getränken wird es Leckeres vom Grill geben. Neben einem täglichen „Feierabend-Bier“ sind auch ein Grenzgang und ein Seniorennachmittag geplant.

• 22. bis 24. Juni: Das Festwochenende beginnt mit einem Rock-Abend im Festzelt, an dem die nordhessische Band DeZibel ab 21 Uhr spielt. Samstag findet ab 14 Uhr ein Seniorennachmittag statt. Ab 20 Uhr spielt die Partyband Donau-Power. Der Festsonntag beginnt um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche. Anschließend gibt es einen Frühschoppen-Aufsammelmarsch durch Roda mit Donau-Power. Offiziell beginnt der Frühschoppen im Festzelt um 11 Uhr.

• 23. September: Das Dorffest findet von 11 bis 17 Uhr statt. Im Ortskern wird es an 70 bis 80 Ständen ein buntes Angebot aus traditionellen Handwerkskünsten, Tierausstellungen, Flohmarkt und Kulinarik geben. Für junge Gäste gibt es ein spezielles Kinderprogramm. Eine Bühne mit Darbietungen aus Tanz, Musik und Klamauk rundet das Programm ab.

• 3./4. November: Eine Komödie aus Roda über Roda für Roda – das ist das Stück „Rodafiction 2018 + 25 = 2043“. Zu sehen sein wird der Klamauk am 3. November ab 19 Uhr und am 4. November ab 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. Die Macher übernehmen keine Haftung für enormen Taschentuchverbrauch, Muskelkater in der Bauchgegend, spontane Inkontinenz und mögliche Mehrkosten für den Besuch der zweiten Vorführung, sagen sie.

• 31. Dezember: Das Festjahr endet, wie es begann. Auf das „Little Opening“ folgt das „Big End“. Was passiert? Das wird noch nicht verraten.

Mehr zum Programm gibt es auf  www.675-jahre-roda.de

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