Neue Krippe in Rosenthal: Das Essen klappt schon ganz gut

Mittagessen aus winzigen Schüsselchen: Eric, David, Luca, Adrian und Mason (von links) von der Krippen-Gruppe der Kita Rosenthal schmeckt es, die Erzieherinnen Bianca Metz, Julia Schubert und Ann-Christin England kümmern sich darum, dass alles klappt. Foto: Moniac

Rosenthal. Seit 1. September werden in der Kita Rosenthal Kleinkinder ab einem Jahr betreut, das bisherige Gebäude wurde dafür mit einem Anbau erweitert. Bis jetzt sind sechs Jungen angemeldet. Bis zum Juli wird die Gruppe mit zehn Kindern voll sein. Die HNA schaute auf einen Besuch vorbei.

Rosenthal. Nudeln mit Soße, kleingeschnittenes Schnitzel und gemischter Salat: Das steht heute auf dem Speiseplan der Krippengruppe in der Rosenthaler Kita Pusteblume.

Es ist zwar erst kurz nach elf, aber Adrian, David, Eric, Luca und Mason gähnen schon gewaltig, und deshalb wird rasch der Tisch gedeckt. „Ab viertel vor zwölf fallen unseren Jungs meistens die Augen zu, da ist dann der Mittagsschlaf angesagt“, erklärt Erzieherin Bianca Metz.

„Natürlich ist nicht jeder Tag gleich, aber wir sind selber überrascht, wie gut alles von Anfang an geklappt hat“, sagt Mitarbeiterin Julia Schubert. Die beiden ersten Wochen gelten als Eingewöhnungszeit: Die Eltern halten sich zusammen mit dem Nachwuchs in der Gruppe auf und zeigen den Kindern, was es dort alles zu spielen und auch sonst zu tun gibt.

„Wir haben zum Beispiel schon Laternen zusammen gebastelt“, erzählt Schuberts Kollegin Ann-Christin England, „und natürlich mischen sich die Gruppen auch untereinander.“ Die Schulanfänger vom Nachbarraum kümmerten sich geradezu liebend gern um die Kleinsten.

Wenn das Wetter es zulässt, „fahren“ die Krippenkinder mit ihren Erzieherinnen und einem niedlichen Sechs-Sitzer-Bus gemeinsam zu Rewe, um für das Frühstück einzukaufen. Das wird jeden Morgen frisch zubereitet, und neben Brötchen und Laugenstangen ist immer auch Obst und Gemüse dabei.

Besonders überrascht sind die Erzieherinnen über die Fortschritte, die in der kurzen Zeit erzielt wurden. „Beim Essen sitzen alle Kinder auf ihren Stühlchen, und alle haben ein Lätzchen um“, berichtet Bianca Metz. Nur noch der Allerkleinste trinkt aus einem Fläschchen, für die anderen sind Gläser bereits selbstverständlich. Da Schokoladenpudding der eindeutige Lieblingsnachtisch von allen ist und jeder seinen Löffel alleine halten möchte, kommt es natürlich manchmal zu wahren „Essensschlachten“. „Aber so was gehört ja dazu“, sagen die Erzieherinnen.

Von Marise Moniac 

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