Wegen großen Problemen bei der Personalsuche

Ortsbeirat in Roda soll kleiner werden

Roda. Die Zahl der Mitglieder im Ortsbeirat Roda soll mit Blick auf die Kommunalwahl 2016 von sieben auf fünf reduziert werden.

Für die Verkleinerung stimmten am Donnerstagabend fünf Mitglieder des Ortsbeirates, zwei votierten dagegen. „Wir hatten vor fünf Jahren schon Probleme, sieben Personen zu finden. Daher haben wir uns zu dem Schritt entschlossen“, sagt Ortsvorsteherin Nicole Kahler. Der Ortsbeirat Roda ist mit der geplanten Verkleinerung nicht alleine, auch der Beirat in Willershausen will die Zahl der Mitglieder von fünf auf drei reduzieren (HNA berichtete). Über die Verkleinerung der Ortsbeiräte entscheidet das Rosenthaler Parlament bei seiner nächsten Sitzung.

Neben der Abstimmung zur Verkleinerung standen beim Ortsbeirat in Roda noch andere Punkte auf der Tagesordnung:

Straßenbau 

Wie der Endausbau der Straßen Igels-, Graben-, und Christenbergweg genau abläuft, soll laut Kahler in vier bis sechs Wochen noch einmal mit den Anliegern besprochen werden. Zu einer Versammlung werde der Magistrat einladen. „Gerade der Christenbergweg bietet Stoff für Diskussionen“, so Kahler. „Dort wird oft Holz an- und abgefahren. Daher werden aus der Bevölkerung Schwellen in diesem Bereich gewünscht.“

Schredderplatz 

Weil der Schredderplatz an der Kläranlage geschlossen wurde, will der Ortsbeirat, dass an gleicher Stelle ein Zwischenlager eingerichtet wird. „Uns wurde vom Magistrat gesagt, dass jede Gemeinde im Kreis maximal nur einen Schredderplatz hat. Wir Rodaer wollen aber nicht immer nach Rosenthal fahren, daher wäre ein Zwischenlager in Roda wichtig“, sagte sie.

Friedhof 

Auf dem Friedhof in Roda wurden ein neuer Zaun und ein neues Tor installiert. Noch keine Lösung gibt es für den Weg zu den Urnengräbern. „Dieser geht steil bergauf und wir wollen, dass dort aufgeschottert wird. Nur so können Angehörige auch bei schlechter Wetterlage problemlos zu den Urnengräbern kommen“, so Kahler. Bürgermeister Hans Waßmuth, der am Donnerstag auch in der Ortsbeiratssitzung war, sagte am Freitag gegenüber der HNA: „Der Magistrat hat entschieden, dass die Stadt nicht für eine Aufschotterung aufkommt. Das war keine Entscheidung gegen Roda. Eine Veränderung der Zuwegung zu einzelnen Gestaltungsgräbern, zu denen Urnengräber gehören, wird von der Stadt grundsätzlich auf keinem der Friedhöfe in Rosenthal übernommen.“ Die Stadt mache das nur auf Hauptwegen.

Dorfgemeinschaftshaus 

Mit Blick auf die geplante Neugestaltung des Außengeländes am Rodaer DGH wird es am Donnerstag, 5. März, 20 Uhr, ein Treffen im DGH geben. „Dazu sind alle Rodaer eingeladen. Wir wollen Ideen sammeln und diskutieren, wie das Außengelände künftig aussehen soll“, sagte Ortsvorsteherin Nicole Kahler. Sie hofft auf rege Beteiligung.

Wegen einer neuen Verordnung wird es im DGH künftig keine Lamellenvorhänge mehr geben, die Plissees alleine sollen für Verdunklung sorgen. Außerdem will der Ortsbeirat einen zweiten Tischwagen und eine Wickelklappe beim Magistrat beantragen.

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