Tod des Pilzsammlers: Keine Hinweise auf Suizid oder Fremdverschulden

Rosenthal/Roda. Der 70-jährige Pilzsammler, der am 3. Oktober dieses Jahres tot im Wald zwischen Rosenthal und Roda gefunden wurde (HNA berichtete), starb eines natürlichen Todes.

Das teilte Volker König von der Polizeidirektion in Waldeck-Frankenberg am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung mit. Er berichtet, dass die Kriminalpolizei bei ihren Ermittlungen keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden oder Suizid gefunden habe. Eine Obduktion wurde nicht angeordnet.Lesen Sie dazu auch:
Vermisster Pilzsammler lag tot im Burgwald

Der Mann stammte aus dem Odenwaldkreis, hatte aber durch seinen früheren Wohnsitz im Kreis Marburg-Biedenkopf einen Bezug in die Region. Er kam ein bis zwei Mal im Jahr zum Pilzesammeln in den Burgwald. Am 3. Oktober kam er wie gewohnt mit dem Auto und fuhr anschließend mit dem Fahrrad weiter. Weil er laut Polizei bei einer Verabredung nicht erschienen war, wurde er als vermisst gemeldet. Feuerwehrleute aus Rosenthal und Roda suchten nach dem Mann. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt. Der 70-Jährige wurde schließlich leblos im Wald gefunden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Sehlener weiter vermisst

Unklar ist dagegen der Verbleib von Wilhelm Kohl aus Sehlen. Der 88-Jährige wird seit dem 10. August dieses Jahres vermisst. „Es wurde mehrfach nach ihm gesucht. Alle Hinweise haben aber leider keine Spur ergeben“, berichtet Volker König.

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