Wettbewerb läuft noch bis 20. Juni

Rallye-Stopp in Rosenthal: Elektrofahrzeuge "tankten" auf

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Waren Gastgeber: Die Mitarbeiter der Rosenthaler Firma „Fine Mobile“ zeigten ihre Twikes. Auf diesem Foto sitzt Johannes Kleutges am Steuer.

Rosenthal. Mehr als 90 Elektrofahrzeuge, darunter auch einige Motorräder, legten am Montagabend einen zweistündigen Zwischenstopp in Rosenthal ein.

Die Fahrzeuge nehmen derzeit an der so genannten WAVE, der größten E-Mobil-Rallye der Welt, teil.

Der Wettbewerb startete in Berlin, läuft noch bis 20. Juni und endet im schweizerischen St. Gallen.

Nostalgie: Hanno Otzen hielt mit seinem umgebauten Barkas Framo (Frankenberger Motorenwerke; Sachsen - 1923–1945) in Rosenthal. Bei der weltweit größten E-Mobil-Rallye nehmen derzeit rund 90 Elektrofahrzeuge aller Art teil.

„Für den Alltagsgebrauch werde ich mir nie wieder ein fossilbetriebenes Fahrzeug kaufen“, sagte David Tschau aus Olten in der Schweiz. Er, sein Teamkollege Alex Gabard und ihr blauer Nissan Leaf, Baujahr 2012, waren auch in Rosenthal dabei.

Bei seiner Einschätzung hob Tschau vor allem die „unschlagbare Ruhe“ seines E-Autos hervor. „Früher war ich beim Autofahren gestresst, heute bin ich entspannt“, sagte er.

Bei der Streckenplanung der Rallye von Berlin bis St. Gallen musste das regelmäßige Akku-Aufladen mit einkalkuliert werden. Das ist bei einem kleinen Smart bereits nach 120 Kilometern der Fall, ein großer Tesla schafft vielleicht 460 Kilometer. Je nach Ladekabel dauert das Aufladen zwischen einer halben bis zu fünfeinhalb Stunden, sodass dieser Posten nicht vernachlässigt werden darf.

Aufgrund der unterschiedlichen Reichweiten startete ein Teil der Rallyefahrer in Berlin, ein anderer in Magdeburg. „Wir haben die Fahrt nach Rosenthal sehr genossen“, erzählten die Teilnehmer aus Olten. Die Landschaft sei wunderschön, und ganz besonders gut gefielen ihnen die vielen gepflegten Fachwerkhäuser. „So etwas gibt es bei uns nicht.“ Die Pause im Burgwald wurde vorrangig zum Aufladen genutzt, wobei über den Ort verteilt mehrere Stationen zur Verfügung standen.

Die Fahrer selbst trafen sich bei der Firma Fine Mobile der Brüder Martin und Wolfgang Möscheid, um mit Suppe und Würstchen die eigenen Reserven aufzufüllen. Mitarbeiter boten einen Rundgang durch die Firma an und machten auf das Twike 5 neugierig, das über verschiedene Updates wie zum Beispiel PKW-Reifen verfügen wird. Auf dem Hof nutzte derweil die Rosenthaler Bevölkerung die Gelegenheit, die vorgefahrenen E-Autos von allen Seiten zu begutachten und ihren Besitzern Löcher in den Bauch zu fragen.

Von Marise Moniac

Welche Fahrzeuge noch in Rosenthal hielten und was der eine oder andere Rosenthaler zu dem Spektakel im Burgwald-Städtchen sagte, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Elektro-Rallye stoppt in Rosenthal

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