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Residenz in Rosenthal: Magistrat soll Verkaufserlös ermitteln

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Von: Susanna Battefeld

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Die so genannte Residenz in der Hofraithe in Rosenthal, wo früher Flüchtlinge untergebracht waren, steht inzwischen leer. Die Stadt überlegt jetzt, ob sie das Gebäude verkaufen soll und will bei einem Makler einen möglichen Verkaufserlös erfragen.
Die so genannte Residenz in der Hofraithe in Rosenthal, wo früher Flüchtlinge untergebracht waren, steht inzwischen leer. © Marise Moniac

Was wird aus der so genannten Residenz, einem Nebengebäude der Rosenthaler Hofraithe in der Straße „Im Sack“? Darum ging es in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung. Die Stadt Rosenthal hatte das Gebäude 2015 für die Unterbringung von Flüchtlingen gekauft. Es steht nun seit zirka einem Jahr leer.

Rosenthal - Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Ausschusses für Bauen, Agrar und Forsten hatten sich bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Hans Waßmuth ein Bild vom Zustand des Objekts gemacht und waren zu dem Schluss gekommen, dass eine bauliche Investition in die Residenz als Einzelmaßnahme ohne Gesamtkonzept nicht wirtschaftlich sei. „Es gibt unter anderem Hinweise auf Mängel der Elektrik und Statik“, teilte Dr. Carsten Nordmann aus dem Ausschuss mit. Fraglich sei überdies, ob die Brandschutzbestimmungen erfüllt würden.

Hinweise auf Mängel an Elektrik und Statik

Nach einstimmigen Beschluss der Stadtverordneten soll der Magistrat jetzt bei einem Makler erfragen, mit welchem Erlös im Falle eines Verkaufs zu rechnen wäre. Für die mögliche Aufnahme von Flüchtlingen soll der Magistrat stattdessen Räumlichkeiten auf dem privaten Wohnungsmarkt suchen und auch die Möglichkeit einer Unterbringung in Wohncontainer prüfen sowie ein Nutzungskonzept erstellen.

„Eine Entrümpelung der Residenz würde rund 15 000 Euro kosten“, sagte Nordmann. Sie soll laut Beschluss aktuell nicht erfolgen. Falls eine Gefährdung bestehe, sollten aber das Gebäude und die Balkone abgesichert werden.

Von Susanna Battefeld

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