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Rosenthals Bürgermeister Stefan Jakob: Bilanz nach 100 Tagen im Amt

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Von: Susanna Battefeld

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Rosenthals Bürgermeister Stefan Jakob vor einem neuen großen Bildschirm in seinem Büro, auf dem das Baugebiet in der Kirchhainer Straße zu sehen ist.
Rosenthals Bürgermeister Stefan Jakob vor einem neuen großen Bildschirm in seinem Büro, auf dem das Baugebiet in der Kirchhainer Straße zu sehen ist. © Susanna Battefeld

Der Bürgermeister von Rosenthal (Waldeck-Frankenberg) Stefan Jakob ist seit 100 Tagen im Amt. Er zieht Bilanz in einem Interview mit der HNA.

Rosenthal – Stefan Jakob (CDU) ist seit 100 Tagen Bürgermeister der Stadt Rosenthal. In der Politik wird dann häufig eine erste Bilanz gezogen. Im Interview sagt der Rosenthaler, was er schon erreicht hat, wozu er noch nicht gekommen ist und was er zur Feier des Tages heute Abend macht.

Herr Jakob, wie geht es Ihnen? Haben Sie sich den Job als Bürgermeister so vorgestellt?

Mir geht es gut! Es ist genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Allerdings sind die Tage, an denen kein Termin im Kalender steht, die schlimmsten, weil man keinen strukturierten Arbeitstag hat.

Was ist für Sie die wichtigste Erkenntnis nach den ersten 100 Tagen?

Der Job macht immer noch Spaß. Ich habe gemerkt, dass man im Zusammenspiel mit den politischen Gremien viel bewirken kann, wie zum Beispiel den zügigen Ablauf beim Baugebiet in der Kirchhainer Straße. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass man viel kommunizieren muss, um zum Ziel zu kommen. Ich versuche deshalb, den Stadtverordneten möglichst viel Informationen zukommen zu lassen.

Was haben Sie bis jetzt schon erreicht?

Ich bin dabei, die Digitalisierung voranzutreiben: Unter anderem wird E-Payment – also elektronische Zahlung – beim Onlinezugang für Verwaltungsleistungen zeitnah möglich sein und die Homepage der Stadt Rosenthal wird überarbeitet. Bei der Sanierung der Sport- und Kulturhalle liegen wir gut in der Zeit und das Neubaugebiet geht auch voran.

Mussten Sie schon ein Wahlversprechen revidieren?

Nein. Aber zum Thema Tourismus bin ich noch nicht gekommen. Das hängt vor allem damit zusammen, dass wir in der Verwaltung aktuell unterbesetzt sind und ich häufig zusätzlich Aufgaben eines Sachbearbeiters erledigen muss. Wir haben drei Stellen in der Stadtverwaltung ausgeschrieben und ich hoffe, dass wir zukünftig Projekte wieder schneller erledigen können.

Begegnen Ihnen die Menschen anders, seit Sie Bürgermeister sind?

Nein. Warum auch? Ich bin dadurch ja kein anderer Mensch geworden. Ich denke, in meiner Generation begegnet man sich auf Augenhöhe, unabhängig von irgendwelchen Titeln.

Haben Sie schon das erste Mal Ärger mit Ihrer Verlobten bekommen, weil Sie so oft Abendtermine haben?

Nein, alles gut! (lacht). Nadine hat ja gewusst, was auf sie zukommt. Sie findet es zwar nicht toll, wenn ich an mehreren Tagen hintereinander erst spät nach Hause komme, hat aber noch nichts gesagt.

Zur Amtseinführung haben Sie vom Ersten Stadtrat Konrad Trust eine Glücksrakete bekommen. Wurde die schon gezündet?

Nein, die steht noch bei mir im Büro. Für Mittwochabend, 8. Juni, habe ich aber zu einer besonderen Magistratssitzung eingeladen – mit Würstchenbraten. Da soll die Rakete gezündet werden. (Suanna Battefeld)

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