Parlament stimmt Vertrag mit Förderverein zu

Stadt organisiert wieder Betrieb im Rosenthaler Freibad

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Die Organisation des saisonalen Badebetriebes im Rosenthaler Freibad wird künftig wieder in der Verantwortung der Stadt Rosenthal liegen. Archivfoto: Marise Moniac

Die Organisation des saisonalen Badebetriebes im Rosenthaler Freibad wird künftig wieder in der Verantwortung der Stadt Rosenthal liegen.

Die Instandhaltung und Pflege des Bades während des übrigen Jahres verbleibt beim Förderverein des Schwimmbades. Einem entsprechenden Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der Stadt Rosenthal und dem Förderverein stimmte das Parlament jetzt bei einer Gegenstimme zu.

Hintergrund ist, dass die Organisation für die Einteilung der Badeaufsicht und der Betrieb des Kiosks für den Förderverein nicht mehr leistbar war und dieser darum gebeten hatte, diese Aufgaben wieder in die Hände der Stadt zu geben.

CDU-Abgeordneter Dirk Golde würdigte die Arbeit des 2002 gegründeten Fördervereins, der das Schwimmbad seit 2004 in Eigenregie betrieben hatte: „Das ist wirklich beispielhaftes Bürgerengagement“, lobte der Fraktionsvorsitzende.

Auch Rosenthals Bürgermeister Hans Waßmuth erinnerte daran, dass der Förderverein sich jahrelang bemüht habe, den Badebetrieb zu koordinieren. „Der Verein wird auch zukünftig Pflegemaßnahmen übernehmen und das Bad betriebsbereit machen“, stellte Waßmuth klar.

Die Stadt werde jedoch spätestens jeweils ab 1. Juni den Badebetrieb eigenverantwortlich übernehmen. Dazu gehöre dann auch grundsätzlich die Badeaufsicht und der Kioskbetrieb, sagte Waßmuth. „Das heißt aber nicht, dass das Schwimmbad ab 1. Juli geöffnet ist“, betonte der Bürgermeister mit Blick auf die Corona-Auflagen.

Es werde erst in den nächsten Tagen entschieden, wann der Badebetrieb aufgenommen werde, wieviel Badegäste reingelassen würden und ob der Kiosk überhaupt geöffnet werde. „Das muss jede Kommune selbst entscheiden“, so Waßmuth. Grundsätzlich sei jedoch geplant, das Schwimmbad Mitte Juli zu öffnen, kündigte Waßmuth an.

Für die Badeaufsicht stünden weiterhin Ehrenamtliche zur Verfügung. Zusätzlich würden auch Mitarbeiter des Bauhofs derzeit einen DLRG-Schein machen. „Wir hatten eigentlich auch jemanden für den Kioskbetrieb, der hat aber wieder abgesagt.“

Dirk Golde merkte an, dass ein Schwimmbadbesuch durchaus auch ohne Kiosk möglich sei. Das Leben sei kein Wunschkonzert, in dem man alles kriege.

Nicole Kahler von der Bürgerliste Roda hatte zuvor zu Bedenken gegeben, dass ein geöffneter Kiosk vor allem auch von Kinder als wichtig empfunden werde.

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